07 May 2026, 10:30

Grüne fordern radikale Reformen für mehr Gerechtigkeit von Frauen

Plakat mit dem Text "Beenden Sie den Job: Gesundheit sollte ein Recht sein, nicht ein Privileg" und einer Karte mit der Aufschrift "Machen Sie niedrigere Gesundheitskosten permanent und schließen Sie die Versorgungslücke für amerikanische Familien."

Grüne fordern radikale Reformen für mehr Gerechtigkeit von Frauen

Die Grünen starten mutige Kampagne für frauenfreundliche Reformen

Die Grünen haben eine mutige Kampagne gestartet, um Politiken zu reformieren, die Frauen überproportional belasten. Unter dem Motto „Frauen stärken, nicht belasten“ fordert die Initiative tiefgreifende Änderungen in Gesundheitsversorgung, Löhnen und Kinderbetreuung. Parteichefin Franziska Brantner betont, die Vorschläge würden fairere Chancen schaffen und strukturelle Ungleichheiten abbauen.

Kernstück des Grünen-Plans ist ein solidarisch finanzierter Gesundheitsfonds. Getragen von Beamten, Selbstständigen und Spitzenverdienern, soll er über Steuern Leistungen abdecken, die nicht von der Krankenversicherung übernommen werden. Zudem setzt sich die Partei für den Erhalt beitragsfreier Versicherungen für einkommensschwache Eltern mit kleinen Kindern und unbezahlt pflegende Angehörige ein.

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Die Grünen drängen auf strengere Regeln zur Lohntransparenz und schärfere Sanktionen bei Entgeltdiskriminierung. Ziel ist es, den Zugang zu höheren Einkommen – besonders für Frauen – zu verbessern. Ein weiterer zentraler Punkt ist der bundesweite Ausbau der Ganztagesbetreuung, finanziert durch den Bund, um Kommunen zu entlasten.

Kritisch äußert sich die Partei zur aktuellen Regierungspolitik, die ihrer Meinung nach nur die am wenigsten umstrittenen Bereiche angehe. Dies könnte, so die Warnung, noch mehr Frauen in Teilzeitarbeit und finanzielle Not drängen. Um Alleinerziehende zu unterstützen, schlagen die Grünen ein verlässliches System für Unterhaltsvorschüsse vor, das Ende von Honorarkürzungen für Psychotherapeuten sowie mehr Therapieplätze.

Weitere Reformen umfassen Änderungen beim Ehegattensplitting und eine kostenlose Familienmitversicherung. Die Partei lehnt Kürzungen bei Unterhaltsvorschüssen und Verzögerungen beim Ausbau der Ganztagsschulbetreuung ab – Maßnahmen, die ihrer Ansicht nach Alleinerziehende besonders hart treffen.

Die Vorschläge der Grünen zielen darauf ab, Politiken umzugestalten, die Frauen im Beruf und im Privatleben benachteiligen. Bei Umsetzung würden die Reformen finanzielle Lasten umverteilen, den Zugang zu Kinderbetreuung ausbauen und die Lohngerechtigkeit verschärfen. Im Fokus bleibt die langfristige wirtschaftliche Absicherung von Frauen und Familien.

Quelle