VW Bulli 6.1: Das große Facelift für Transporter, Caravelle und Multivan
Birte SchülerVW Bulli 6.1: Das große Facelift für Transporter, Caravelle und Multivan
Volkswagen Nutzfahrzeuge präsentiert den "Bulli 6.1" in Wolfsburg – großes Update für Transporter, Caravelle und Multivan
In Wolfsburg hat Volkswagen Nutzfahrzeuge den "Bulli 6.1" vorgestellt und damit ein umfassendes Facelift für die Baureihen Transporter, Caravelle und Multivan präsentiert. Die Überarbeitung bringt neue Technologien, praktische Staulösungen und Designanpassungen für alle Modelle mit sich.
Das Update umfasst eine überarbeitete Frontschürze sowie neue Scheinwerfer für den Multivan, wobei LED-Beleuchtung weiterhin den Kastenwagen vorbehalten bleibt. Im Innenraum ersetzt ein dunklerer Farbton das bisherige "Mausgrau", und das Handschuhfach bietet nun Platz für DIN-A4-Dokumente. Zudem wurde der Boden zwischen den Vordersitzen angehoben – eine Vorbereitung auf künftige Abgassysteme, die gleichzeitig den Komfort für erwachsene Passagiere erhöht.
Alle Varianten verfügen nun über offene Staufächer sowie einen neuen, abschließbaren Stauraum unter dem Beifahrersitz. Die Armaturenbrett-Halterung wurde standardisiert und passt damit in jedes Modell, einschließlich der Versionen mit Doppel-Beifahrersitzbank. Die Basisausstattungen des T6.1 kommen mit weniger dekorativen Elementen aus, während der Multivan einen schlankeren Schalthebel und eine kabellose Smartphone-Ladestation erhält.
Zu den technischen Neuerungen zählen eine Frontkamera für die Verkehrszeichenerkennung, ein Seitenschutz für engere Manöver sowie eine Ausstiegsassistenz. Die Lenkung wurde auf eine elektromechanische Servolenkung umgestellt und mit einem neuen Multifunktionslenkrad kombiniert. Diese Änderungen ebnen den Weg für künftige Fahrassistenzsysteme, wobei Details zu möglichen LED-Upgrades für den Multivan noch nicht bestätigt wurden.
Das Update sorgt bei allen Modellen für bessere Staumöglichkeiten, mehr Sicherheit und höhere Anpassungsfähigkeit. Die gewerblichen Varianten behalten die getrennte Verriegelung von Fahrerkabine und Laderaum, während die passagierorientierten Ausstattungen von verfeinerten Innenräumen profitieren. Eine Zusammenarbeit mit ABT für elektrische Varianten oder weitere Modellpläne hat Volkswagen bisher nicht angekündigt.






