Union Berlin feiert Richtfest für revolutionäres Trainingszentrum mit Gleichstellungsanspruch
Antoinette HettnerUnion Berlin feiert Richtfest für revolutionäres Trainingszentrum mit Gleichstellungsanspruch
Union Berlin feiert Richtfest für neues Trainingszentrum in der Alten Försterei
Mit einem Richtfest hat Union Berlin einen wichtigen Meilenstein für seinen neuen Trainingskomplex in der Alten Försterei gesetzt. Rund 500 Gäste, darunter Spieler:innen, Trainer:innen und Vereinsverantwortliche, nahmen an der Veranstaltung teil. Die 40 Millionen Euro teure Anlage soll neue Maßstäbe im deutschen Profifußball setzen.
Das dreistöckige Gebäude umfasst etwa 4.100 Quadratmeter und verfügt über vier Trainingsplätze. Einer davon ist ein Naturrasenfeld, das auf dem Dach einer 300 Stellplätze umfassenden Tiefgarage angelegt wurde. Im Inneren erwarten die Spieler moderne Umkleidekabinen mit Regenerationsbecken, eine Sauna, eine Eiskammer sowie Räume für Sporttherapie.
Zusätzliche Loungebereiche, Büros und Besprechungsräume wurden so konzipiert, dass Wege kurz und Abläufe effizient bleiben. Der Rasenplatz soll noch in diesem Sommer fertiggestellt werden, beide Mannschaften werden voraussichtlich bis Jahresende einziehen.
Während der Feierlichkeiten sorgte eine Polizeiverfolgung mit Schusswechsel nach einem gestohlenen Lkw kurzzeitig für Aufregung. Die Behörden konnten den Verdächtigen schnell festnehmen, sodass die Veranstaltung wie geplant fortgesetzt werden konnte.
Vereinspräsident Dirk Zingler betonte die bahnbrechende Besonderheit des Komplexes: Er wird als erste Anlage im deutschen Profifußball sowohl die Herren- als auch die Frauenmannschaft unter einem Dach vereinen. Beide Teams trainieren künftig unter gleichen Bedingungen und nutzen dieselben Plätze und Einrichtungen.
Das neue Trainingszentrum stellt eine 40-Millionen-Euro-Investition in die Zukunft von Union Berlin dar. Nach der Fertigstellung bietet es Spitzenbedingungen für alle Spieler:innen und fördert die Gleichstellung von Männer- und Frauenfußball. Der Verein strebt an, den Komplex noch vor Jahresende voll in Betrieb zu nehmen.






