14 June 2026, 06:21

Potsdams Toleranzfest setzt starkes Zeichen gegen Extremismus und für Vielfalt

Toleranzfest in Potsdam - Minister fördert Offenheit

Potsdams Toleranzfest setzt starkes Zeichen gegen Extremismus und für Vielfalt

Potsdam feiert sein jährliches Toleranzfest – ein Zeichen für Offenheit und Vielfalt

In Potsdam fand kürzlich das jährliche Toleranzfest statt, das sich für Weltoffenheit und gesellschaftliche Vielfalt einsetzt. Mit einem Mix aus Musik, Sport und kulturellen Angeboten sollte das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Stadt gestärkt werden. Lokale Verantwortungsträger nutzten die Veranstaltung, um sich gegen den wachsenden Extremismus und die Spaltung der Gesellschaft auszusprechen.

Organisiert wurde das Fest vom Verein Neues Potsdamer Toleranzedikt, SV Babelsberg 03, dem Oberlinhaus und Christoph Miethke. Das Programm umfasste Spiele, Live-Auftritte und weitere Aktivitäten, die den Gemeinschaftsgeist fördern sollten.

Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle richtete in einer Rede eindringliche Worte an die Besucherinnen und Besucher. Sie warnte vor den zunehmenden Gefahren für eine offene Gesellschaft – von Ausgrenzung über extremistische Ideologien bis hin zu rassistischen Übergriffen. Schüle rief dazu auf, solchen Entwicklungen entschlossen entgegenzutreten.

Auch Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel zeigte sich solidarisiert. Sie würdigte alle, die sich für Toleranz, Demokratie und eine Stadt für alle einsetzen. Bereits im Vorfeld hatte Aubel über einen Instagram-Beitrag zur Teilnahme am Fest aufgerufen.

Das Toleranzfest hat eine historische Dimension: Der Toleranzedikt des Großen Kurfürsten von 1685, erlassen von Friedrich Wilhelm, ermöglichte französischen Hugenotten die Ansiedlung in Brandenburg. Jahrhunderte später, im Jahr 2008, verabschiedete Potsdam das Neue Toleranzedikt und bekräftigte damit sein Bekenntnis zu Offenheit und Weltoffenheit.

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Die Veranstaltung unterstrich einmal mehr Potsdams langjährige Werte von Inklusion und Respekt. Vertreter der Stadt betonten, wie wichtig der anhaltende Widerstand gegen Extremismus sei. Die Tradition der Toleranz bleibt ein zentraler Bestandteil der Potsdamer Identität.

Quelle