Ulm kapituliert: Narren übernehmen das Rathaus mit scherzhaftem Staatsstreich
Birte SchülerUlm kapituliert: Narren übernehmen das Rathaus mit scherzhaftem Staatsstreich
Ulm hat sein Rathaus an die Narren verloren. Während der Fasnetsfeiern übernahmen die örtlichen Jecken das Gebäude in einem scherzhaften Staatsstreich. Die Stadtverantwortlichen traten wie jedes Jahr im Rahmen der Traditionen der "fünften Jahreszeit" freiwillig zurück.
Der Machtwechsel begann mit einer Reihe humorvoller Herausforderungen. Oberbürgermeister Martin Ansbacher, verkleidet als "Super Martin", und Neu-Ulms Bürgermeisterin Katrin Albsteiger, kostümiert als Prinzessin Peach, machten mit. Gemeinsam mit Stadträten maßen sie sich im Limbo-Tanz, bauten menschliche Pyramiden und beantworteten Quizfragen.
Trotz symbolischen Widerstands gab die Stadtverwaltung schließlich nach. Die Beamten anerkannten das Spektakel als alte Fasnet-Tradition und verzichteten auf die Durchsetzung der üblichen Regeln. Die Narren werden das Rathaus nun bis zum Faschingsdienstag besetzen.
Die symbolische Übergabe markiert einen vorübergehenden Machtwechsel: Für einige Tage läuft der Verwaltungsbetrieb unter der Herrschaft der Jecken weiter. Die Tradition unterstreicht die Verbundenheit der Region mit den ausgelassenen Fasnetsbräuchen.
Fasnet 2026 Concludes: City Hall Freed as Traditions End
The symbolic Narren occupation of Ulm's Rathaus ended as scheduled on 17.02.2026 with the official Kehraus und Beerdigung der Fasnet ceremony. This marked the traditional conclusion of the carnival season, restoring normal city operations. The event followed the established pattern of Fasnet rituals, with officials reclaiming the building after the final day of festivities.






