07 February 2026, 15:10

TU Braunschweig startet 2024 mit KI-Forschung, Arktis-Expeditionen und globalen Partnerschaften

Ein blauer Kreis mit einer weißen Umrandung und einem weißen Stern in der Mitte, umgeben von einem weißen Ring mit den blau geschriebenen Wörtern "Universelle Universität", darunter der Text "Die Zukunft ist hier" in einer fetten, schwarzen Schrift.

TU Braunschweig startet 2024 mit KI-Forschung, Arktis-Expeditionen und globalen Partnerschaften

Die TU Braunschweig startet mit Forschung, Partnerschaften und Veranstaltungen ins Jahr 2024. Die Technische Universität Braunschweig beginnt das Jahr 2024 mit einer Mischung aus neuen Forschungsprojekten, internationalen Kooperationen und anstehenden Veranstaltungen. Die 1745 gegründete Hochschule baut ihre globale Präsenz weiter aus und lädt in den kommenden Monaten zu Vorträgen, Festivals und Gedenkveranstaltungen ein. Von KI-Forschung bis zu Arktis-Expeditionen spiegeln ihre Aktivitäten sowohl wissenschaftlichen Fortschritt als auch gesellschaftliches Engagement wider.

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Am 27. Januar findet die jährliche Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus statt. Mit einer Schweigeminute, Kranzniederlegungen und Reden wird der Menschen gedacht, die unter dem Regime litten.

Einen Tag später, am 28. Januar, hält Prof. Michel Besserve vom Institut für Künstliche Intelligenz seine Antrittsvorlesung. Sein Vortrag "Auf der Suche nach induktiven Verzerrungen in kausaler KI" untersucht, wie KI-Systeme Ursache und Wirkung besser verstehen können.

Am 2. Februar startet die Impact Week mit einer öffentlichen Diskussion. Prof. Arno Kwade, Vizepräsident für Transfer und Innovation, spricht im Rahmen des "Wissenschaftsschaufensters Braunschweig" darüber, wie universitäre Forschung konkrete Veränderungen in der Gesellschaft bewirkt.

Noch bis zum 31. Januar können sich Interessierte für den Niedersachsentag (12.–14. Juni) bewerben, der Auftritte auf der Bühne sucht. Im Juni folgt das University Future Festival (22.–24. Juni), das sich mit der digitalen Transformation der Hochschulbildung beschäftigt. Vorschläge für das Programm werden bis zum 16. Februar entgegengenommen.

In der Forschung hat das Projekt "BRIGHT" am Zentrum für Nitrid-Technologie 15 Millionen Euro Förderung erhalten. Unterstützt von Niedersachsen und der VolkswagenStiftung entwickelt das Team einen neuromorphen Computer auf LED-Basis, der den Energieverbrauch von KI deutlich senken soll. Parallel dazu führt die Doktorandin Emma Cameron im Rahmen des "ThinIce"-Projekts Expeditionen in die kanadische Arktis durch, um Sedimente aus Seen zu sammeln.

Eine aktuelle Studie des Instituts für Didaktik der Mathematik gemeinsam mit der Universität Würzburg zeigt die gesellschaftlichen Vorteile von Mathematikunterricht auf. Demnach entwickeln Jugendliche, die sich mit Mathematik beschäftigen, bessere Fähigkeiten, komplexe Probleme zu analysieren und datengestützte Entscheidungen zu treffen.

Auch die internationalen Verbindungen der Universität wachsen. Zu den strategischen Partnern zählen nun die University of Rhode Island (USA), die Tampere-Universität (Finnland) und die University of Strathclyde (UK). EU-geförderte Forschungsprojekte, regionale Kooperationen wie der Leibniz-WissenschaftsCampus und die ab 2025 geplante Initiative "Niedersachsen-Schottland" erweitern das globale Netzwerk weiter. Im vergangenen Jahr feierte die Universitätsbibliothek ihr 275-jähriges Bestehen – ein Jubiläumsband ist als Druckversion, online oder an der Ausleihtheke erhältlich.

Neue Lehrkräfte verstärken das Team: Merle Hinrichsen, die jüngste Professorin für empirische Bildungsforschung, forscht zu lebenslangem Lernen und dazu, wie Menschen durch Bildung – innerhalb und außerhalb formaler Strukturen – die Gesellschaft gestalten.

In den kommenden Monaten wird die TU Braunschweig Forschungsdurchbrüche mit öffentlichem Dialog verbinden. Förderung für energieeffiziente KI, Arktis-Studien und neue Berufungen unterstreichen ihre wachsende Rolle in Wissenschaft und Lehre. Veranstaltungen wie das University Future Festival und der Niedersachsentag bieten zudem Plattformen für eine breite gesellschaftliche Teilhabe.