Siemens Mobility baut Braunschweig-Standort für Schienenverkehrstechnik massiv aus
Antoinette HettnerSiemens Mobility baut Braunschweig-Standort für Schienenverkehrstechnik massiv aus
Siemens Mobility und die Stadt Braunschweig unterzeichnen Absichtserklärung zur Erweiterung des Standorts für Schienenverkehrs- und Automatisierungstechnik
Siemens Mobility und die Stadt Braunschweig haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um den Unternehmensstandort für Schienenverkehrs-Signal- und Automatisierungstechnik auszubauen. Die Vereinbarung skizziert Pläne zur Modernisierung und zum Wachstum, um der steigenden globalen Nachfrage nach Eisenbahninfrastrukturtechnologie gerecht zu werden.
Im Mittelpunkt des Projekts steht ein 20.000 Quadratmeter großes Grundstück, das derzeit im gemeinsamen Besitz von Siemens und der Stadt steht. Ein Grundstückstausch sowie der Erwerb weiterer Flächen sollen künftige Erweiterungen ermöglichen – darunter eine neue Produktionshalle. Von diesem Austausch profitieren beide Seiten: Siemens erhält Raum für seine Entwicklung, während die Stadt Flächen für ihr Bahnstadt-Viertel sichert.
Eine gemeinsame Arbeitsgruppe wird die Details der Grundstücksübertragung finalisieren. Siemens wird sich zudem an anstehenden städtebaulichen Wettbewerben für das Gebiet beteiligen. Ziel der Erweiterung ist es, die Produktionsstätten nach den neuesten digitalisierten Fertigungsstandards zu modernisieren und so Kapazität und Effizienz zu steigern.
Marc Ludwig, CEO des Bereichs Rail Infrastructure bei Siemens Mobility, betonte, dass die Modernisierung die Position des Unternehmens in der Spitzenklasse der Schienenverkehrstechnik stärken werde. Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum bezeichnete das Projekt als deutliches Bekenntnis zu Braunschweig als Wirtschaftsstandort.
Die Vereinbarung ebnet den Weg für die Erweiterung des Siemens-Standorts in Braunschweig. Der Grundstückstausch ermöglicht es sowohl dem Unternehmen als auch der Stadt, ihre Entwicklungsziele zu verfolgen. Das Vorhaben soll die lokale Industrie und die städtische Planung nachhaltig stärken.
