14 April 2026, 18:33

Preisschock in Deutschland: Unternehmen kündigen massive Aufschläge an

Eine Liniengrafik zeigt die Stromerzeugung aus Wind und Solar in Deutschland mit begleitendem erklärendem Text.

Preisschock in Deutschland: Unternehmen kündigen massive Aufschläge an

Preiserwartungen in Deutschland steigen stark an – Unternehmen planen deutliche Aufschläge

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Die Preiserwartungen in Deutschland sind spürbar gestiegen, wobei Unternehmen in mehreren Branchen erhebliche Preisanhebungen planen. Der aktuelle Ifo-Preisindikator erreichte im März 25,3 Punkte – ein Anstieg gegenüber 20,3 Punkten im Februar. Ökonomen warnen, dass höhere Energiekosten und anhaltende Konflikte den Trend erneut nach oben treiben.

Der starke Anstieg der Preiserwartungen fällt mit steigenden Kosten für Rohöl, Gas und Strom zusammen, die auf den Krieg im Nahen Osten zurückzuführen sind. Energiepreise, die zuvor zur Dämpfung der Inflation beigetragen hatten, treiben diese nun wieder in die Höhe.

Besonders stark stieg der Indikator in der Industrie, wo er von 13 auf 20 Punkte kletterte. Die Bauwirtschaft folgte mit einem Anstieg der Erwartungen von 10 auf 20,2 Punkte. Auch konsumnahe Dienstleistungen erhöhten ihre Preiserwartungen deutlich – von 25,1 auf 31,6 Punkte.

Unternehmensnahe Dienstleister, darunter der Großhandel, planen häufigere Preiserhöhungen. Ihr Indikator stieg von 24,7 auf 27 Punkte. Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen, bestätigte, dass der Preisdruck in Deutschland erneut zunimmt.

Die jüngsten Ifo-Daten deuten darauf hin, dass die Inflation in den kommenden Monaten voraussichtlich wieder steigen wird. Höhere Energiekosten und breite Preisanhebungen in verschiedenen Sektoren wecken Befürchtungen vor wachsender finanzieller Belastung. Sowohl Unternehmen als auch Verbraucher könnten dadurch vor weitere wirtschaftliche Herausforderungen gestellt werden.

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