24 April 2026, 18:58

Osnabrücks Rathaus leuchtet pink für Mädchenrechte und Frieden

Ein pinkes weibliches Symbol auf einem weißen Hintergrund, das die Geschlechtergerechtigkeitsbewegung repräsentiert.

Osnabrücks Rathaus leuchtet pink für Mädchenrechte und Frieden

Osnabrücks historisches Rathaus leuchtet diese Woche pink – zum Internationalen Mädchentag

Als Teil des Internationalen Mädchentages erstrahlt das Osnabrücker Rathaus in dieser Woche in pinkem Licht. Die von Plan International organisierte Beleuchtungsaktion lenkt die Aufmerksamkeit auf den Aufruf nach Frieden und Gleichberechtigung der Geschlechter. Das diesjährige Motto "Frieden ist die Voraussetzung für Gleichberechtigung" unterstreicht den Zusammenhang zwischen Konflikten und den Rechten von Frauen und Mädchen.

Die Vereinten Nationen hatten den 11. Oktober 2011 erstmals zum Internationalen Mädchentag erklärt – ein Schritt, der auf jahrelanges Engagement von Plan International zurückging. Seither begleitet die Organisation den Tag mit öffentlichen Kampagnen. Seit 2012 werden weltweit beleuchtete Wahrzeichen genutzt, um auf die Chancengleichheit von Mädchen aufmerksam zu machen.

In diesem Jahr beteiligen sich über 50 deutsche Städte an der Initiative. In Osnabrück steht die pinkfarbene Illumination des Rathauses symbolisch für eine Zukunft, in der Mädchen frei von Diskriminierung aufwachsen können. Patricia Heller, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, betonte, dass sichtbare Zeichen wie dieses die Solidarität mit den Rechten von Mädchen und Frauen stärken.

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Neben der Lichteraktion informiert Plan International mit einem Stand in der Nähe des Osnabrücker Doms über die globalen Herausforderungen, vor denen Mädchen stehen – von Bildungslücken bis hin zu Gewalt. Sigrid Schröder von Plan International wies darauf hin, dass Gleichberechtigung ohne Frieden nicht möglich sei, und rief Gemeinschaften dazu auf, sich aktiv für die Rechte von Mädchen einzusetzen.

Die Kampagne verbindet symbolische Aktionen mit Aufklärungsarbeit. Durch die Illumination von Wahrzeichen und Informationsangebote wollen die Organisator:innen Gespräche über Gleichstellung anregen. Die Veranstaltungen in Osnabrück spiegeln eine breitere Bewegung wider, die darauf abzielt, die Rechte von Mädchen – lokal wie global – auf die politische Agenda zu setzen.

Quelle