Oettinger formiert Geschäftsführung neu nach Schlüsselabgang
Die traditionsreiche Familienbrauerei Oettinger hat nach dem Abgang eines Schlüsselmitglieds ihre Geschäftsführung neu aufgestellt. Das Unternehmen, das jährlich rund sechs Millionen Hektoliter Getränke produziert, berief zwei neue Mitglieder in die Unternehmensspitze. Beide werden ab dem 1. April erweiterte Verantwortungsbereiche übernehmen.
Die Umstrukturierung erfolgte nach dem Ausscheiden von Stefan Blaschak aus seiner Position als Geschäftsführer. Um die Lücke zu schließen, holte die Brauerei Thilo R. Pomykala ins Team, der offiziell am 1. April seinen Dienst antreten wird. Er bringt umfangreiche Erfahrung mit: Über sechs Jahre leitete er als Geschäftsführer bei Hochwald die Bereiche Vertrieb, Marketing und Innovation. Zuvor war er für Unilever, die Semper idem Underberg AG, Meggle sowie Hochland tätig.
Bei Hochwald spielte Pomykala eine zentrale Rolle bei der strategischen Ausrichtung des Unternehmens und festigte dessen Position im Bereich der schnelldrehenden Konsumgüter (FMCG). Pia Kollmar, Eigentümerin von Oettinger und zuständige Geschäftsführerin für Finanzen, Strategie und Einkauf, hob seine Expertise als wertvolle Bereicherung für das Team hervor.
Auch Dominika Steinberg rückt in die Geschäftsführung auf und übernimmt die Verantwortung für Produktion und Technik. Zudem bleibt sie weiterhin für die Bereiche Personal und IT zuständig. Die 1731 gegründete Brauerei produziert an zwei Hauptstandorten in Oettingen (Bayern) und Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen) mit rund 700 Mitarbeitenden.
Die neu formierte Führungsetage wird Oettinger künftig leiten, während das Unternehmen seine jährliche Produktion von etwa einer Milliarde Flaschen und Dosen aufrechterhält. Die Biere, Biermischgetränke und Erfrischungsgetränke des Unternehmens werden unter der neuen Führung weiterhin vertrieben. Die Berufungen von Pomykala und Steinberg markieren einen strategischen Kurswechsel nach Blaschaks Abgang.






