Niedersachsen stärkt kleine Kommunen mit neuer Projektagentur für Fördermittel
Birte SchülerNiedersachsen stärkt kleine Kommunen mit neuer Projektagentur für Fördermittel
Niedersachsen baut Unterstützung für kleine und mittlere Kommunen aus
Die Landesregierung erweitert die Hilfsangebote für kleinere und mittlere Gemeinden, die nach Fördermitteln suchen. Dafür stellt das Land 150.000 Euro bereit, um die bestehende Projektwerkstatt in eine vollwertige Projektagentur umzuwandeln. Laut Behörden soll dies Verfahren vereinfachen und die Auszahlung von Finanzhilfen für lokale Gemeinden beschleunigen.
Die Projektwerkstatt startete 2022 als Pilotprojekt und wurde bis 2025 flächendeckend in der Region ausgebaut. Rund 150 Kommunen haben bereits ihre Beratungsangebote genutzt. Nun wird sie zu einer dauerhaften Projektagentur aufgewertet, um ihre Rolle zu stärken.
Entwicklungsministerin Melanie Walter möchte, dass die Agentur Fachwissen bündelt, wiederkehrende Hindernisse erkennt und praxisnahe Lösungen entwickelt. Die neue Behörde wird Erfahrungen aus den Kommunen auswerten, um Förderverfahren zu optimieren. Die Ergebnisse fließen auch in Instrumente wie die Plattform Förderfinder und das Niedersächsische Kommunale Fördergesetz ein.
Die Finanzierung der Agentur ist bis Ende 2027 gesichert. NSGB-Präsident Marco Trips betonte, das Ziel sei, Unterstützung "schneller, verständlicher und bedarfsgerechter" anzubieten.
Die Projektagentur übernimmt nun die Arbeit der Werkstatt und bietet strukturierte Beratung sowie vereinfachte Abläufe. Mit 150.000 Euro Landesmitteln soll sie den Zugang zu Fördergeldern für Niedersachsens kleinere Kommunen erleichtern. Die Änderungen basieren auf Jahren der Erprobung und Rückmeldungen aus den Kommunalverwaltungen.






