08 May 2026, 16:26

Niedersachsen erhöht Starkregen-Förderung um 6 Millionen Euro für mehr Klimaschutz

Überschwemmte Straße in Hamburg, Deutschland, mit Wasser auf der Straße, Pfählen, Schildern, Gebäuden mit Fenstern, einer Brücke und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Niedersachsen erhöht Starkregen-Förderung um 6 Millionen Euro für mehr Klimaschutz

Niedersachsen stockt Förderung für Starkregenvorsorge um weitere 6 Millionen Euro auf

Das Land hat seine Mittel zur Vorbereitung auf Starkregen um zusätzliche 6 Millionen Euro erhöht. Damit steigt das Gesamtvolumen auf rund 11,3 Millionen Euro, um kommunale Maßnahmen gegen Klimarisiken zu unterstützen. Bereits 46 Projekte wurden bewilligt, weitere Fördermöglichkeiten sind in Planung.

Ursprünglich hatte Niedersachsen 5,2 Millionen Euro für die Starkregenvorsorge bereitgestellt, doch die hohe Nachfrage führte schnell zur Ausschöpfung der Gelder. Als Reaktion darauf stockten die Behörden die Mittel um 6 Millionen Euro auf, um dem großen Interesse der Kommunen gerecht zu werden. Die Antragsfrist für die erste Runde endete Anfang dieses Jahres, die Bewilligungen wurden im April verschickt.

Gemeinden können nun Zuschüsse von bis zu 80 Prozent der Kosten für die Erstellung lokaler Vorsorgepläne beantragen. Finanzschwache Kommunen erhalten sogar bis zu 90 Prozent Förderung. Bei übergemeindlichen Projekten wurde die maximale Fördersumme auf 400.000 Euro erhöht, während Einzelantragsteller bis zu 150.000 Euro erhalten können.

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Eine zweite Antragsfrist läuft bis zum 26. Februar 2027. Umweltminister Christian Meyer betonte die Verlässlichkeit des Landes als Partner der Kommunen bei der Klimafolgenanpassung. Ziel der Förderung ist es, die Widerstandsfähigkeit gegen extreme Wetterereignisse im Zuge des Klimawandels zu stärken.

Mit den nun verfügbaren 11,3 Millionen Euro treibt Niedersachsen konkrete Maßnahmen voran, um klimabedingte Risiken zu verringern. Die nächste Antragsphase gibt den Kommunen zusätzliche Zeit, um ihre Konzepte vorzubereiten und einzureichen. Die erweiterten Mittel ermöglichen es mehr Gemeinden, Strategien zum Umgang mit Starkregen zu entwickeln.

Quelle