Neuwied investiert 25,9 Millionen Euro in den Ausbau des Industrieparks Friedrichshof
Silvester SeipNeuwied investiert 25,9 Millionen Euro in den Ausbau des Industrieparks Friedrichshof
Neuwied sichert 25,9 Millionen Euro für die Erweiterung des Industrieparks Friedrichshof
Die Stadt Neuwied hat Investitionskredite in Höhe von 25,9 Millionen Euro für den Ausbau des Gewerbegebiets Friedrichshof erhalten. Nach Angaben der Verantwortlichen soll das Projekt lokale Arbeitsplätze schaffen, neue Unternehmen anziehen und die Gewerbesteuereinnahmen steigern.
Seit Monaten laufen die Vorbereitungen: Grundstücke wurden erworben, und mit den Grundbesitzern wurden Vereinbarungen getroffen. Eine landesweite Studie bestätigt das Potenzial des Standorts als zukunftsorientierten Wirtschaftsstandort.
Im Mittelpunkt der Pläne Neuwieds steht die Umwandlung des Friedrichshofs in einen zentralen Standort für Technologie-, Maschinenbau- und Pharmaunternehmen. Die Stadt hat ihren Haushalt vier Jahre in Folge ausgeglichen und strebt nun eine Stärkung der eigenen Einnahmequellen an.
Die 25,9 Millionen Euro werden für den Kauf von etwa 70 Hektar Land verwendet. Zudem decken sie rechtliche und technische Erschließungskosten ab. Die Stadt wird Vorkaufsrechte nutzen und eine strukturierte Vermarktungsstrategie einsetzen, um das Wachstum gezielt zu steuern.
Eine vom Land finanzierte Marktpotenzialstudie soll in Kürze weitere Orientierung geben. Bürgermeister Jan Einig und sein Stellvertreter Ralf Seemann bezeichneten die Unterstützung des Landes als ein wichtiges Vertrauensvotum für die Wirtschaftsförderung Neuwieds.
Der erweiterte Industriepark soll neue Unternehmen anziehen, Arbeitsplätze schaffen und zusätzliche Steuereinnahmen generieren. Die Stadtführung ist überzeugt, dass das Projekt Neuwieds Ruf als wirtschaftsfreundlichen Standort festigen wird.
Die Erweiterung des Friedrichshofs markiert einen bedeutenden Schritt in der wirtschaftlichen Entwicklung Neuwieds. Mit gesicherter Finanzierung und fortschreitenden Vorbereitungen geht die Stadt nun in die Phase der Grundstücksakquisition und Infrastrukturarbeiten. Der Erfolg des Projekts hängt davon ab, ob es gelingt, die angestrebten Branchen anzuziehen und das wirtschaftliche Potenzial des Geländes voll auszuschöpfen.






