Neue Kita in Braunschweigs Weststadt soll Betreuungsnot 2030 beenden
Antoinette HettnerNeue Kita in Braunschweigs Weststadt soll Betreuungsnot 2030 beenden
Neue Kita in Braunschweigs Weststadt soll Betreuungsengpässe lindern
In Braunschweigs Stadtteil Weststadt soll eine neue Kindertagesstätte entstehen, um die wachsende Knappheit an Betreuungsplätzen zu entschärfen. Die Stadtverwaltung hat nun Pläne für die Einrichtung in der Unstrutstraße vorgestellt, die die bald schließende Kita St. Kjeld ersetzen wird. Das Projekt zielt darauf ab, den dringenden Mangel in einem der am stärksten unterversorgten Gebiete der Stadt zu beheben.
Im Stadtteil Weststadt herrscht derzeit ein erheblicher Mangel an Betreuungsangeboten. Laut dem Kita-Kompass 2025/2026 fehlen in der Gegend 84 Krippenplätze und 63 Kindergartenplätze. Nirgendwo sonst in Braunschweig ist die Nachfrage so hoch wie hier.
Die geplante Einrichtung entsteht in der Unstrutstraße, in unmittelbarer Nähe zu den bestehenden Kitas in der Ilmenaustraße und am Muldeweg. Nach Fertigstellung soll sie drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe beherbergen. Als Träger der neuen Kita wurde der Caritasverband Braunschweig ausgewählt.
Baubeginn könnte bereits 2028 erfolgen – vorausgesetzt, die Pläne erhalten grünes Licht. Die Fertigstellung ist für 2030 avisiert, das Budget beträgt fest veranschlagte 10 Millionen Euro. Die Finanzierung ist bereits im Haushalt 2025/2026 gesichert.
Eine endgültige Entscheidung über das Vorhaben trifft der Verwaltungsausschuss in seiner Sitzung am 17. Juni.
Falls der Beschluss fällt, wird die Kita in der Unstrutstraße dringend benötigte Betreuungskapazitäten in der Weststadt schaffen. Mit der Fertigstellung 2030 würde ein langjähriger Engpass im Stadtteil behoben. Das 10-Millionen-Projekt wartet nun auf die Abstimmung des Gremiums im kommenden Monat.






