Luke Littler kehrt nach Berlin zurück – trotz Buhrufe und Publikumskritik
Silvester SeipLuke Littler kehrt nach Berlin zurück – trotz Buhrufe und Publikumskritik
Luke Littler kehrt diese Woche nach Deutschland zurück – für den achten Abend der Premier League in Berlin. Bei seinen bisherigen Auftritten wurde der junge Darts-Star oft mit Buhrufen der Zuschauer konfrontiert. Offener spricht er über die Herausforderungen, vor feindselig gestimmten Fans zu spielen.
Litters Probleme in Deutschland begannen im April 2023 beim German Darts Grand Prix. Zwar erreichte er das Halbfinale, unterlag dort aber Gian van Veen. Die Reaktionen des Publikums sollen seine Leistung beeinträchtigt haben; später gab er zu, während des Spiels die Fassung verloren zu haben.
Noch im selben Jahr folgte bei der Europameisterschaft in Dortmund ein weiterer harter Moment: Nach einer Niederlage gegen James Wade wurde er erneut ausgebuht. Ähnliches erlebte er in Hildesheim, wo er während eines Duells gegen Peter Wright mit Zwischenrufen konfrontiert wurde.
Der 17-Jährige äußerte sich inzwischen zu den Reaktionen und sagte: "Die Deutschen mögen uns Engländer nicht besonders." Trotzdem bleibt er auf seinen bevorstehenden Auftritt gegen Stephen Bunting in Berlin fokussiert.
Der ehemalige BDO-Weltmeister Mark Webster nahm in der Podcast-Sendung Love The Darts Stellung. Er betonte, dass solche Reaktionen einfach zum Sport gehörten und Spieler lernen müssten, damit umzugehen.
Litters Rückkehr nach Deutschland ist von einer Geschichte der Publikumskritik geprägt. Sein Match gegen Bunting wird zeigen, wie gut er unter Druck bestehen kann. Der Premier-League-Abend in Berlin markiert ein weiteres Kapitel in seiner wachsenden Erfahrung auf der Profi-Tour.






