07 February 2026, 17:18

Ingolstadt meldet sinkende Hundezahlen – doch die Steuer bleibt stabil

Ein aufgeschlagenes Buch mit dem Titel "Internationale Ausstellung von Jagd- und Luxus-Hunden nach Frankfurt a.M." mit einem Schwarz-Weiß-Foto eines Hundes und begleitendem Text.

Ingolstadt meldet sinkende Hundezahlen – doch die Steuer bleibt stabil

Ingolstadt veröffentlicht aktuelle Zahlen zu Hundehaltung und Steueraufkommen für 2025

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Die Stadt Ingolstadt hat ihre neuesten Daten zur Hundehaltung und den Einnahmen aus der Hundesteuer für das Jahr 2025 vorgelegt. Demnach ging die Zahl der angemeldeten Hunde leicht zurück – von 2.384 zu Jahresbeginn auf 2.367 im Dezember. Dennoch bleibt die jährliche Hundesteuer eine zuverlässige Einnahmequelle für die Kommune.

In Ingolstadt müssen Hundebesitzer eine jährliche Abgabe entrichten, deren Höhe von der Anzahl der Tiere abhängt. Für den ersten Hund werden 78 Euro fällig, der zweite kostet 144 Euro im Jahr. Jeder weitere Hund schlägt mit 156 Euro zu Buche. Halter von als gefährlich eingestuften Rassen zahlen zusätzlich 600 Euro pro Jahr.

Im Jahr 2025 nahm die Stadt auf diese Weise 222.397 Euro ein – ein leichter Rückgang im Vergleich zu 2024, als 2.406 gemeldete Hunde noch 220.652 Euro einbrachten. Der Trend steht im Kontrast zu den Vorjahren: 2023 waren über 2.500 Hunde registriert, was Einnahmen von 227.000 Euro bedeutete.

Ingolstadts Vorgehen unterscheidet sich von dem anderer deutscher Städte ähnlicher Größe. Kommunen wie Bad Oldesloe, Dillenburg und Freudenstadt steigerten ihre Einnahmen aus der Hundesteuer zwischen 2022 und 2024 jährlich um 5 bis 8 Prozent – durch moderate Gebührenanpassungen und eine stabile oder wachsende Zahl an Hunden. In Ingolstadt hingegen blieben die Sätze unverändert, während die Zahl der angemeldeten Tiere langsam sank.

Da jede deutsche Kommune ihre eigenen Regeln für die Hundesteuer festlegt, gibt es regionale Unterschiede. Besonders die Gebühren für als gefährlich geltende Rassen variieren von Stadt zu Stadt stark.

Die aktuellen Zahlen zeigen, dass Ingolstadts Einnahmen aus der Hundesteuer trotz rückläufiger Anmeldungen stabil bleiben. Da die Gebühren unverändert bleiben, hängt das Aufkommen maßgeblich von der Anzahl der gehaltenen Hunde ab. Der Trend deutet auf einen allmählichen Rückgang der Hundehaltung hin – ein Gegenbild zu den Steigerungen, die in vergleichbaren Städten anderswo in Deutschland zu beobachten sind.