Hertha BSC setzt auf Neuaufbau statt Wiederaufstieg in schwieriger Saison
Antoinette HettnerHertha BSC setzt auf Neuaufbau statt Wiederaufstieg in schwieriger Saison
Hertha BSC steht vor einer herausfordernden Saison. Die finanzielle Lage des Vereins bleibt unsicher, und mehrere Leistungsträger haben den Club bereits verlassen. Nun arbeiten Führung und Trainerstab daran, das Team zu stabilisieren und klare Ziele zu definieren.
Trainer Stefan Leitl veranstaltete kürzlich ein zweitägiges Teambuilding-Camp in Kienbaum, um den Zusammenhalt zu stärken und erste interne Vorgaben zu erarbeiten. Diese werden vor der öffentlichen Bekanntgabe finalisiert. Der Verein hat bereits bestätigt, dass der direkte Wiederaufstieg in dieser Saison nicht das vorrangige Ziel ist.
Hertha hat wichtige Spieler wie Fabian Reese, Kennet Eichhorn und Michael Cuisance verloren. Ihre Abgänge brachten dem Club erhebliche Einnahmen – die Transfererlöse liegen im zweistelligen Millionenbereich. Weitere Wechsel könnten folgen, da einige Profis einen Vereinswechsel anstreben und andere das Interesse von Konkurrenten wecken.
Geschäftsführer Peter Görlich hatte zuvor den Anspruch formuliert, sich sportlich mit Union Berlin messen zu wollen. Nun setzt der Verein auf den Aufbau langfristiger Strukturen, um Stabilität zu schaffen. Die Abgänge etablierter Akteure könnten dabei Nachwuchstalenten wie Boris Mamuzah Lum aus der eigenen Akademie den Weg ebnen.
Die Berliner konzentrieren sich auf einen Neuaufbau und nachhaltige Entwicklung statt auf den sofortigen Wiederaufstieg. Finanzielle Zwänge und Kaderverschiebungen werden die Saison prägen. Junge Spieler könnten in den Fokus rücken, während der Verein an seiner Zukunft arbeitet.
