09 May 2026, 08:29

Henkel revolutioniert Batterieproduktion mit KI und nachhaltigen Klebelösungen

3D-Modell eines Autobatteries mit beschrifteten Komponenten, das die innere Struktur und Funktionen zeigt.

Henkel revolutioniert Batterieproduktion mit KI und nachhaltigen Klebelösungen

Henkel stellt neue Technologien für die Batterieproduktion auf der Battery Show Europe 2026 vor

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Konzern erweitert sein Portfolio mit Lösungen, die Effizienz, Nachhaltigkeit und Leistung in der Herstellung von Elektroauto-Batterien (EV) verbessern sollen. Zu den Highlights zählen hochmoderne Klebebänder, KI-gestützte Simulationstools und innovative Trennverfahren.

Im Mittelpunkt der Ankündigung steht Loctite Specialty Tapes, eine neue Serie wasserbasierter, emissionsarmer Klebebänder. Diese Bänder sind speziell für den Batteriebau konzipiert und eignen sich für Aufgaben wie Verbinden, Isolieren, Abschirmen, Schutz und thermisches Management. Ihre Einführung trifft auf eine wachsende Nachfrage nach nachhaltigeren und leistungsfähigeren Materialien in der EV-Produktion.

Darüber hinaus präsentiert Henkel Bonderite-Funktionsbeschichtungen, die die dielektrische Festigkeit und Thermobeständigkeit von Batterie- und Leistungselektronikkomponenten erhöhen. Diese Beschichtungen bieten eine zusätzliche Sicherheitsebene für kritische Bauteile, die hohen Temperaturen und elektrischer Belastung ausgesetzt sind.

Eine weitere Schlüsseltechnologie ist das thermisch auslösbare Trennverfahren auf Abruf. Damit können Hersteller verbundene Batteriekomponenten schonend trennen, ohne sie zu beschädigen – was Reparaturen und Recycling effizienter macht. Der Prozess nutzt gezielte Wärmeeinwirkung, um Klebstoffe sauber zu lösen.

Neben den Materialinnovationen führt Henkel Loctite Solve ein, eine KI-basierte Plattform. Das Tool ermöglicht Ingenieuren, virtuelle Klebstoffformulierungen – inklusive neuer chemischer Zusammensetzungen – zu entwickeln und zu simulieren, ohne physische Prototypen anfertigen zu müssen. Zudem unterstützt es die Erstellung digitaler Zwillinge, was schnellere Tests und Optimierungen von Klebstoffmaterialien erlaubt.

Frank Kerstan, Leiter E-Mobility Europa bei Henkel, betonte die Vorteile des erweiterten Portfolios: „Diese Lösungen helfen unseren Kunden, schneller zu innovieren, Entwicklungsrisiken zu minimieren und über den gesamten Batterielebenszyklus hinweg eine höhere Leistung zu erzielen.“

Die neuen Technologien von Henkel zielen darauf ab, die Batterieproduktion zu vereinfachen und gleichzeitig Nachhaltigkeit und Effizienz zu steigern. Durch die Kombination von KI-gestützten Designtools mit fortschrittlichen Materialien bietet das Unternehmen Herstellern flexiblere und zuverlässigere Optionen. Diese Innovationen werden eine Schlüsselrolle in der nächsten Generation von Elektroauto-Batterien spielen.

Quelle