Handgefertigter Troyer: Warum dieser Matrosenpulli seit Generationen überzeugt
Birte SchülerHandgefertigter Troyer: Warum dieser Matrosenpulli seit Generationen überzeugt
Ein gut gefertigter Matrosenpulli vereint Stil und Funktionalität
Der Troyer, ein klassischer Pullover mit patentiertem Rippenmuster, wird seit jeher von Seefahrern wegen seines robusten Charme und seiner Zuverlässigkeit geschätzt. Heute hält eine kleine deutsche Werkstatt diese maritime Tradition mit handwerklicher Präzision lebendig.
Der Troyer besticht durch sein durchdachtes Design: Wird er hochgezippt, muss der Kragen flach auf beiden Schlüsselbeinen aufliegen. Die schwere Variante verfügt zudem über einen dezenten Keil im Kragen, der der Vorderseite eine leicht dynamische Form verleiht.
Die Werkstatt Rymhart in Stade an der Elbe hat sich auf die handgefertigten Pullover spezialisiert. 2010 vom Erben Karl Siegel wiederbelebt, wurde der Troyer zum Markenzeichen des Unternehmens. Jedes Stück besteht aus reiner Schafwolle, die für ihre Wärme, Wasserabweisung und Langlebigkeit ausgewählt wird.
Klassische Seeleute tragen den Troyer oft mit verschiedenen Kopfbedeckungen – nur die Prinz-Heinrich-Mütze meiden sie meist, da sie eher wie ein Kostüm als praktische Kleidung wirkt. Während des Whitbread Round the World Race 1973 bewies die Crew der Peter von Danzig mit ihren Troyern und unterschiedlichen Hüten dessen Vielseitigkeit auf See.
Für Traditionsliebhaber bleibt der Troyer ein fester Bestandteil des maritimen Stils. Seine Kombination aus Funktion und Erbe macht ihn zu einer zeitlosen Wahl – für Seeleute wie für Landratten. Die liebevolle Detailarbeit der Werkstatt garantiert, dass jeder Pullover seinen seemännischen Ursprüngen treu bleibt.






