15 April 2026, 18:33

Großbrand auf Freiburger Deponie: Komposthaufen steht in Flammen

Schwarze und weiße Zeichnung von Menschen, die vor einer Fabrik mit Häusern und Rauch aus Schornsteinen im Hintergrund stehen, mit der Beschriftung "Kohlebergbau-Katastrophe in England das Ende" unten.

Großbrand auf Freiburger Deponie: Komposthaufen steht in Flammen

Großbrand in Kompostanlage auf Freiburger Deponie Eichelbuck

Am Sonntag, dem 29. März 2026, brach auf der Deponie Eichelbuck in Freiburg ein großer Kompostbrand aus. Gegen 11:25 Uhr gerieten zunächst Berge aus zerkleinertem Pflanzenabfall in Brand. Die Feuerwehr kämpfte stundenlang gegen die Flammen, bevor die Lage unter Kontrolle gebracht werden konnte.

Das Feuer entstand in einem etwa 10 mal 20 Meter großen und bis zu sechs Meter hohen Komposthaufen. Die Behörden vermuten, dass sich das organische Material durch Gärungsprozesse selbst entzündet haben könnte – ein Fall von spontaner Selbstentzündung.

Rund 45 Einsatzkräfte, darunter Berufs- und Freiwillige Feuerwehrleute, rückten zum Brandort aus. Schwere Geräte wie zwei Radlader und ein Bagger mit Greifarm kamen zum Einsatz, um den Kompost zu verteilen, bevor die Flammen gelöscht werden konnten. Mehrere Tanklöschfahrzeuge pendelten stundenlang zwischen Wasserentnahmestellen und Brandstelle hin und her.

Erst gegen 20 Uhr konnte der Einsatz beendet werden, nachdem die Kräfte den ganzen Tag damit verbracht hatten, das Feuer vollständig zu bekämpfen.

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Der Vorfall erforderte einen Großeinsatz mit Maschinen und Dutzenden Helfern. Die genauen Ursachen werden noch untersucht, doch gilt die Selbstentzündung durch Gärung als wahrscheinlichste Erklärung. Verletzte gab es während des Einsatzes nicht.

Quelle