24 March 2026, 20:33

Fünfzehn Migrantinnen starten Qualifizierung für pädagogische Berufe in Deutschland

Eine Gruppe von Frauen, die Bücher halten und lächeln, vor einem Schulgebäude in Nigeria stehend, mit einem Tuch auf dem Boden und Türen im Hintergrund.

Fünfzehn Migrantinnen starten Qualifizierung für pädagogische Berufe in Deutschland

Fünfzehn zugewanderte Frauen haben ein elfmonatiges Qualifizierungsprogramm begonnen, das sie auf eine Karriere im deutschen Bildungssystem vorbereitet. Der Lehrgang, der bis Mitte Dezember 2026 läuft, soll ihnen den Einstieg in Bereiche wie Kindertagesbetreuung und Grundschulpädagogik ermöglichen. Viele Teilnehmerinnen stammen aus Ländern wie Kasachstan, Afghanistan, der Ukraine, Moldau, der Türkei und Syrien.

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Das Programm mit dem Namen Perspektive Pädagogik richtet sich an Zugewanderte, die im pädagogischen Bereich Fuß fassen möchten – einem Sektor, in dem dringend Fachkräfte fehlen. Die Teilnehmerinnen werden ihre Deutschkenntnisse bis auf das Niveau C1 verbessern, eine Voraussetzung für die Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin oder für ein Hochschulstudium in diesem Feld.

Der Kurs umfasst praktische Erfahrungen durch Hospitationen und Praktika in Ganztagsgrundschulen und Kitas. Exkursionen vermitteln zudem Einblicke in weitere berufliche Wege innerhalb des Bildungsbereichs, die über die Frühpädagogik hinausgehen.

Neben dem Sprachunterricht erhalten die Frauen individuelle Berufscoachings, Unterstützung bei Bewerbungen sowie fachspezifische pädagogische Schulungen. Frühere Durchgänge des Programms haben gezeigt, dass Absolventinnen anschließend eine Ausbildung aufnahmen oder in Kitas eine Anstellung fanden – genaue Beschäftigungszahlen liegen jedoch nicht vor.

Die Initiative trägt dazu bei, Personalengpässe im deutschen Bildungssystem zu schließen, und bietet Zugewanderten gleichzeitig einen klaren Weg in stabile Berufsfelder. Bis Dezember 2026 werden die Teilnehmerinnen ihre Qualifikationen abgeschlossen und praktische Erfahrungen gesammelt haben. Viele von ihnen dürften anschließend eine Ausbildung beginnen oder in Schulen und Kitas eine Beschäftigung finden.

Quelle