11 April 2026, 02:28

FDP Bremen lehnt Bebauung der Galopprennbahn ab – fordert grünen Freiraum statt Wohnungen

Gruppe von Menschen auf Pferden vor einem Gebäude mit Bäumen und Wolken im Hintergrund, Text unten lautet "Doncaster Races, Race for the Great Stakes, 1839".

FDP Bremen lehnt Bebauung der Galopprennbahn ab – fordert grünen Freiraum statt Wohnungen

Die Bremer FDP hat sich gegen Pläne zur Bebauung der ehemaligen Galopprennbahn der Stadt ausgesprochen. Die Parteiführung plädiert stattdessen dafür, das 30 Hektar große Gelände in einen grünen Freiraum für Sport, Freizeit und Kultur umzuwandeln. Ihre Position knüpft an ein Referendum aus dem Jahr 2019 an, bei dem sich die Bürger gegen Wohnungsbau auf dem Areal aussprachen.

2019 hatten die Bremerinnen und Bremer gegen eine Wohnbebauung auf dem alten Rennbahn-Gelände gestimmt. Die FDP wirft dem Senat nun vor, mit seinen aktuellen Plänen diese Entscheidung zu ignorieren. Ole Humpich, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, kritisierte die Bezeichnung des Gebiets als "untergenutzt" durch die Regierung als irreführend.

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Die Partei sieht in der freien Fläche eine seltene Chance für den Osten Bremens. Sie schlägt vor, daraus ein lebendiges Zentrum für Erholung, Sport und kulturelle Veranstaltungen zu machen. Um dies zu verwirklichen, betont die FDP die Notwendigkeit eines professionellen Managements, einer besseren Infrastruktur und privater Investitionen.

Humpich hinterfragte zudem, wie die Pläne des Senats mit dessen Klimaschutz- und Hitzevorsorgezielen vereinbar seien. Er argumentierte, dass eine Bebauung des Geländes wertvollen Grünraum zerstören würde – im Widerspruch zu den umweltpolitischen Zusagen.

Die FDP setzt stattdessen auf den Erhalt des Areals als öffentliches Gut. Sie fordert einen Raum, der den lokalen Gemeinschaften dient und gleichzeitig moderne Bedürfnisse erfüllt. Ohne Kurskorrektur, warnt die Partei, drohe der Ansatz des Senats sowohl die öffentliche Meinung als auch die Nachhaltigkeitsziele zu übergehen.

Quelle