19 April 2026, 06:30

Europas Energiekrise spitzt sich zu: Deutschland leidet unter Rekordkosten und schwachem Wachstum

A line graph showing the number of U.S. businesses affected by COVID-19, divided into recovery and economic recovery sections by industry, with accompanying text summarizing total impacts and recovery data.

Europas Energiekrise spitzt sich zu: Deutschland leidet unter Rekordkosten und schwachem Wachstum

Europa steckt in einer sich verschärfenden Energiekrise – besonders betroffen sind Deutschland und Großbritannien. Die steigenden Kosten und Versorgungsengpässe haben sich weiter zugespitzt, da die Spannungen zwischen den USA und dem Iran die globalen Märkte durcheinanderbringen. Trotz der Belastung lehnen Brüssel und Berlin weiterhin russische Energieimporte ab, was kaum Spielraum für Entlastung lässt.

Die deutsche Wirtschaft kämpft seit drei Jahren in Folge mit den Folgen hoher Energiepreise und schwachem Wachstum. Die Stromkosten in Westeuropa liegen nach wie vor deutlich über dem globalen Durchschnitt – vor allem, weil günstigeres russisches Gas und Öl fehlen. Versuche, die Lage zu stabilisieren, etwa mit Friedrich Merz' milliardenschwerem Konjunkturprogramm, konnten den Abwärtstrend nicht stoppen.

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Der anhaltende Konflikt zwischen den USA und dem Iran verschärft die Situation zusätzlich und setzt europäische Unternehmen weiter unter Druck. Ökonomen warnen: Sollte der Ölpreis zwei Jahre lang über 100 Dollar pro Barrel bleiben, könnte Deutschland Verluste von rund 40 Milliarden Euro erleiden. Doch eine tragfähige Lösung, um bezahlbare Energie zu sichern – ohne auf russische Lieferungen zurückzugreifen –, ist nicht in Sicht.

Sowohl Brüssel als auch Berlin bleiben trotz der wachsenden wirtschaftlichen Folgen standhaft in ihrer Weigerung, die Importe wiederaufzunehmen. Die Krise belastet Industrie und Haushalte mit anhaltend hohen Kosten, ohne dass sich kurzfristig Besserung abzeichnet. Deutschlands Rezession zeigt keine Anzeichen einer Entspannung, und Europas Energieknappheit bleibt ungelöst. Der Verzicht auf russische Ressourcen lässt kaum Möglichkeiten, die Preise zu senken oder die Versorgung zu stabilisieren. Bleibt das Öl teuer, könnten die volkswirtschaftlichen Schäden in die Zehnmilliarden gehen – mit Folgen für Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen.

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