Ehegattensplitting 2026: So sparen Paare tausende Euro Steuern durch gemeinsame Veranlagung
Silvester SeipEhegattensplitting 2026: So sparen Paare tausende Euro Steuern durch gemeinsame Veranlagung
Ehepaare in Deutschland können durch das Ehegattensplitting ihre Steuerlast senken, wenn sie gemeinsam veranlagt werden. Bei dieser Methode wird das gemeinsame Einkommen hälftig auf beide Partner aufgeteilt, was die Steuerberechnung begünstigt. Je größer der Verdienstunterschied zwischen den Eheleuten ist, desto höher fällt die Ersparnis aus.
Das Ehegattensplitting funktioniert so, dass das Gesamteinkommen des Paares so behandelt wird, als hätte jeder Partner genau die Hälfte davon verdient. Durch das progressive Steuersystem in Deutschland werden auf die aufgeteilten Beträge niedrigere Steuersätze angewendet, was die Gesamtsteuerlast verringert. Ein Beispiel: Verdient ein Partner 50.000 Euro und der andere 10.000 Euro, sparen sie durch die gemeinsame Veranlagung im Vergleich zu getrennten Steuererklärungen 2.085 Euro.
Die Ersparnis steigt mit zunehmender Einkommensdifferenz. Schätzungen für 2026 zeigen mögliche Einsparungen von 715 Euro bei einem Gesamteinkommen von 60.000 Euro (aufgeteilt in 24.000 und 36.000 Euro) – bei einem Alleinverdiener sogar bis zu 5.799 Euro. Allerdings liegen für die Jahre 2020 bis 2024 keine offiziellen Zahlen vor, sodass Paare auf Prognosen angewiesen sind, statt auf präzise Berechnungen zurückgreifen zu können.
Ein weiterer Vorteil ist der doppelte Grundfreibetrag. Selbst wenn ein Partner wenig oder nichts verdient, profitiert das Paar von zwei Freibeträgen – diese sollen 2026 bei 12.348 Euro pro Person liegen. Dadurch verringert sich das zu versteuernde Einkommen für gemeinsam Veranlagte zusätzlich.
Das Ehegattensplitting bietet verheirateten Paaren eine Möglichkeit, Steuern zu sparen, insbesondere bei großen Einkommensunterschieden. Die Methode nutzt die Steuerprogression in Deutschland sowie die verdoppelten Freibeträge, um die Belastung zu mindern. Da für die Jahre 2020 bis 2024 keine jahresspezifischen Daten vorliegen, müssen Paare auf Schätzungen zurückgreifen, um ihre potenziellen Ersparnisse abzuschätzen.






