11 April 2026, 08:32

Doku zeigt Deutschlands dramatische Mietenkrise und ihre Folgen für Mieter:innen

Ausführliche alte Karte von Weimar, Deutschland, die Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, begleitet von Text über die Bevölkerung und Merkmale der Stadt.

Doku zeigt Deutschlands dramatische Mietenkrise und ihre Folgen für Mieter:innen

Neue Doku thematisiert Deutschlands wachsende Mietenkrise

Unter dem Titel "Wie können wir die Mietenkrise stoppen?" zeigt Das Erste im Rahmen der Kampagne #BesserWohnen einen Dokumentarfilm, der die steigenden Mieten, fristlose Kündigungen und die Not von Mieter:innen in einem immer teurer werdenden Wohnungsmarkt beleuchtet.

Die am Dienstag, 31. März, um 22:50 Uhr ausgestrahlte Reportage geht der Frage nach, warum sich so viele Mieter:innen in ihren aktuellen Wohnungen gefangen fühlen. Fast die Hälfte der Befragten im Rahmen der #BesserWohnen-Kampagne gab an, sich einen Umzug schlicht nicht leisten zu können – selbst wenn sie es wollten. Dieser "Lock-in-Effekt" führt dazu, dass kleinere Wohnungen oft teurer werden und Mieter:innen kaum Alternativen bleibt.

Iris Konopik, eine Hamburgerin, möchte nach ihrer Rente in eine kleinere Wohnung ziehen – doch die hohen Mieten machen ihr Sorgen. Ihr Fall steht exemplarisch für ein größeres Problem: Vermieter:innen kündigen Mietverträge für den Eigenbedarf, was die Mieten weiter in die Höhe treibt.

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Melanie Weber-Moritz, Präsidentin des Deutschen Mieterbunds, fordert strengere gesetzliche Schutzmaßnahmen und eine bessere Durchsetzung der Mieterrechte. Gleichzeitig betont sie die dringende Notwendigkeit von mehr bezahlbarem Wohnraum, um die Belastung für Mieter:innen zu verringern.

Die Kampagne lädt Mieter:innen ein, bis zum 5. April ihre Erfahrungen auf ard.de/besserwohnen zu teilen. Trotz finanzieller Bedenken gaben über 80 Prozent der Befragten an, grundsätzlich zufrieden mit ihrer Wohnsituation zu sein. Der Film wird nach der Ausstrahlung auch in der ARD Mediathek verfügbar sein.

Mit #BesserWohnen will die Kampagne eine Debatte über die Wohnungsprobleme in Deutschland anstoßen. Angesichts vieler Mieter:innen, die sich einen Umzug nicht leisten können, und weiter steigender Mieten rückt die Dokumentation die Forderungen nach politischen Reformen in den Fokus. Zuschauer:innen können den Film bei Das Erste sehen oder nach der Premiere online streamen.

Quelle