Defektes Panikschloss legt Training des Kölner Turnvereins wochenlang lahm
Antoinette HettnerDefektes Panikschloss legt Training des Kölner Turnvereins wochenlang lahm
Defekter Notausgangsverschluss unterbricht seit Wochen Training des Kölner Turnvereins Poll 1904
Seit mehr als drei Wochen ist das Training des Turnvereins Köln-Poll 1904 wegen eines defekten Notausgangsverschlusses beeinträchtigt. Das Problem in der Sporthalle der GGS Poller Hauptstraße verhindert, dass die rund 300 Mitglieder die Einrichtung wie gewohnt nutzen können.
Auslöser war ein ausgefallenes Panikschloss an der Notausgangstür. Die Stadt Köln hatte zunächst eine Reparatur in Auftrag gegeben, stellte jedoch fest, dass das Schloss nicht instand gesetzt werden konnte und komplett ausgetauscht werden muss. Ein Ersatzteil wurde bestellt, doch Lieferverzögerungen aufgrund von Engpässen in der Versorgungskette haben die Störung in die Länge gezogen.
Wie die Vereinsvorsitzende Ute Ahn erläutert, könne die Tür während des Trainings nicht einfach offen bleiben – aus Sicherheits- und Diebstahlschutzgründen. Als vorübergehende Lösung brachte die Stadt ein Provisorium an, das die Tür vorläufig funktionsfähig macht. Der Vorstand des Turnvereins kritisiert diese Maßnahme jedoch scharf: Sie erfülle nicht die Anforderungen an einen sicheren Notausgang im Brandfall.
Die Sporthalle dient dem Verein seit über 20 Jahren als Trainingsstätte. Das Ersatzteil soll nun in dieser Woche eintreffen; unmittelbar nach Lieferung ist die Montage geplant.
Wochenlang mussten die Mitglieder des Vereins mit eingeschränktem Training leben. Sobald das neue Panikschloss eingebaut ist, sollte der normale Betrieb in der Sporthalle der GGS Poller Hauptstraße wiederaufgenommen werden können. Die Stadt strebt eine zügige Lösung an, sobald das Ersatzteil verfügbar ist.






