Bundesregierung senkt Spritpreise um bis zu 17 Cent pro Liter
Deutschland hat eine vorübergehende Spritpreissenkung beschlossen, um die steigenden Kosten an den Tankstellen abzufedern. Die Maßnahme kommt zu einer Zeit, in der die durch internationale Spannungen getriebenen Preissprünge Haushaltsbudgets und Unternehmensaktivitäten stark belasten. Die Abgeordneten erhoffen sich von der Regelung eine dringend benötigte finanzielle Entlastung für die kommenden zwei Monate.
Der Spritrabatt des Bundestags erhielt nun die endgültige Zustimmung des Bundesrats. Nach dem neuen Gesetz sinken die Energiesteuersätze für Diesel und Benzin ab dem 1. Mai um 14,04 Cent pro Liter. Durch diese Senkung in Kombination mit einem reduzierten Mehrwertsteuersatz auf den Nettopreis verringern sich die Kosten um bis zu 17 Cent pro Liter.
Ziel der Subvention ist es, die durch den Konflikt im Iran verursachten Rekordpreise für Kraftstoffe abzumildern. Angesichts sinkender Verbraucherstimmung und einer nachlassenden Wirtschaftsdynamik sehen Politiker in der Maßnahme einen Weg, die Kaufkraft zu stützen. Die Gesamtentlastung für Autofahrer und Unternehmen wird auf rund 1,6 Milliarden Euro geschätzt.
Die vorübergehende Steuersenkung gilt bis Ende Juni. In dieser Zeit zahlen Verbraucher und Unternehmen weniger für Sprit. Die Regierung erwartet, dass die Regelung dazu beiträgt, die Ausgaben zu stabilisieren, solange die Energiemärkte weiterhin schwanken.






