07 March 2026, 02:27

Brandenburgs Regierung startet mit SPD-CDU-Bündnis und radikaler Personalrochade neu

Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht mit Reportern vor dem Kanzleramt in Berlin, umgeben von einer Gruppe von Menschen, einige halten Mikrofone, mit Gebäuden im Hintergrund.

Brandenburgs Regierung startet mit SPD-CDU-Bündnis und radikaler Personalrochade neu

Brandenburgs Landesregierung wird nach dem Scheitern der bisherigen Koalition umgebildet

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat nach dem Zerbrechen der vorherigen Regierungskoalition eine neue Allianz mit der CDU geschmiedet – mit weitreichenden personellen Veränderungen in Schlüsselressorts. Mehrere prominente Politiker übernehmen im Zuge der Neuaufstellung neue Aufgaben.

Der Wechsel folgt auf das Ende der SPD-BSW-Koalition im Januar. Woidke hatte daraufhin Verhandlungen mit der CDU aufgenommen, um eine stabile Regierungsmehrheit zu sichern. Im Rahmen der Umbildung scheidet Britta Müller als Gesundheitsministerin aus, wobei ihr Austritt aus der BSW-Partei zuvor keine spürbaren Auswirkungen auf die politische oder gesundheitspolitische Landschaft Brandenburgs hatte. Während ihrer Amtszeit setzte sie sich insbesondere für geplante Investitionen ein, darunter 460 Millionen Euro für das Gesundheitswesen, und besuchte regelmäßig Krankenhäuser.

René Wilke (SPD), bisheriger Innenminister, wird künftig ein neu geschaffenes "Superministerium" leiten. Dieses bündelt die Ressorts Arbeit, Soziales, Gesundheit und Migration in einer Hand. Daneben wechselt der bisherige Wirtschaftsminister Daniel Keller (SPD) an die Spitze des Finanzressorts.

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Die Personalrochade spiegelt die Prioritäten der neuen SPD-CDU-Koalition wider. Müllers Parteiaustritt ermöglichte es ihr, ihre Arbeit unabhängig fortzusetzen – stets mit dem Fokus auf die Belange der Brandenburgischen Bevölkerung. Ziel der Umbildung ist eine schlankere Regierungsführung, die sich an die aktuelle politische Konstellation anpasst.

Die neue Koalition markiert einen deutlichen Bruch mit der bisherigen Regierungsstruktur. Wilkes erweitertes Ministerium und Kellers Wechsel ins Finanzressort unterstreichen den Anspruch auf Effizienz und zentralisierte Steuerung. Die Anpassungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem Brandenburgs Führung nach Monaten der politischen Unsicherheit nach Stabilität strebt.

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