Zwei Stehpaddler seit Sonntag spurlos in deutschen Seen verschwunden
Goran BolnbachZwei Stehpaddler seit Sonntag spurlos in deutschen Seen verschwunden
Zwei Stehpaddler seit Sonntag in Deutschland vermisst
In zwei getrennten Fällen sind seit Sonntag zwei Stehpaddler in Deutschland vermisst: Ein 50-jähriger Mann verschwand am Oyter See, während ein 19-Jähriger im Sorpesee im Sauerland ins Wasser stürzte. In beiden Fällen laufen derzeit dringende Suchaktionen der Behörden.
Der jüngere Mann war mit seinem Stand-Up-Paddle-Board auf dem Sorpesee unterwegs, als er ins Wasser fiel. Berichten zufolge versuchte er, ans Ufer zu schwimmen, verschwand jedoch noch vor Erreichen des Landes. Trotz sofortiger Suche fanden die Rettungskräfte bis Sonntagabend keine Spur von ihm.
Es folgte eine großangelegte Suchaktion mit Booten, Tauchern und einem Hubschrauber. Die Suche wurde bis in den Montagnachmittag fortgesetzt, wobei Taucher erneut den See absuchten. Bisher blieben die Bemühungen jedoch ohne Ergebnis.
Unterdessen wird am Oyter See seit Sonntag ein 50-jähriger Stehpaddler vermisst. Die genauen Umstände sind noch unklar, doch die Behörden behandeln den Fall mit hoher Priorität.
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) warnt vor Leichtsinn bei Wassersportarten. Sie appelliert an alle Stehpaddler, stets Schwimmwesten zu tragen – besonders mit Verweis auf jüngste tödliche Unfälle. Ähnliche Tragödien hatten sich in den vergangenen Wochen unter anderem in der Nähe von Homburg im Saarland und in Duisburg ereignet.
Die Suchmannschaften sind weiterhin in beiden Gebieten im Einsatz, doch von den Vermissten fehlt weiterhin jede Spur. Die Warnung der DLRG unterstreicht die Gefahren des Stehpaddelns ohne ausreichende Sicherheitsvorkehrungen. Die Behörden betonen erneut die Bedeutung von Schwimmwesten und umsichtigem Verhalten auf dem Wasser.






