Wolfsburgs Abstiegskampf wird nach Pleite gegen Bremen dramatischer
Birte SchülerWolfsburgs Abstieg droht: Aufstehen, kämpfen! - Wolfsburgs Abstiegskampf wird nach Pleite gegen Bremen dramatischer
VfL Wolfsburgs Abstiegskampf erleidet nächsten Dämpfer nach 0:1-Niederlage gegen Werder Bremen
Die Niederlage lässt die Wolfsburger mit nur 25 Punkten aus 27 Spielen auf dem 16. Tabellenplatz zurück – und die Lage wird von Woche zu Woche verzweifelter. Das räumen auch Vereinsverantwortliche ein.
Seit der Saisonmitte hat sich die Krise des Teams weiter zugespitzt. Noch vor einigen Monaten auf einem sicheren Platz, liegt Wolfsburg nun hinter dem 1. FC Köln (26 Punkte) und Mainz 05 (27 Punkte). Vor ihnen haben sich Borussia Mönchengladbach (29 Punkte), Union Berlin (31), der FC Augsburg (31) und der Hamburger SV (31) weiter abgesetzt.
Mit Dieter Hecking kehrte ein alter Bekannter als Trainer zurück, um die Wende einzuleiten – doch bisher blieb der Effekt aus. Unter seiner Führung gab es in zwei Spielen nur einen Punkt. Die Mannschaft ist nun seit zehn Partien ohne Sieg, und die Zeit wird knapp.
Sportdirektor Pirmin Schwegler betont, das Team werde bis zum Schluss kämpfen. Gleichzeitig stellt er sich hinter Hecking als den richtigen Mann für die Aufgabe. Die Devise des Clubs – aufstehen, zurückkämpfen – bleibt die Leitlinie.
Das heutige Spiel zwischen dem FC St. Pauli und dem SC Freiburg könnte Wolfsburgs Situation noch prekärer machen. Ein Sieg der Hamburger würde den Relegationsplatz um fünf Punkte entfernen. VfL-Coach Hecking selbst rechnet damit, dass St. Pauli alle drei Punkte holt.
Die Abstiegsgefahr für Wolfsburg war noch nie so groß wie jetzt. Mit jedem verlorenen Spiel schrumpfen die Überlebenschancen in der Bundesliga. Dem Traditionsverein droht erstmals in seiner Geschichte der Gang in die Zweitklassigkeit.






