02 May 2026, 02:28

Wolfsangriff in Schwanewede zerstört Schafherde – Schäfer gibt verzweifelt auf

Offenes Buch mit einer Illustration eines Schafs, das in einem bewaldeten Gebiet grast, umgeben von Bäumen, Pflanzen und Wasser, mit Buchtext auf der rechten Seite, der den Titel "Die Geschichte des Schafs" trägt.

Wolfsangriff in Schwanewede zerstört Schafherde – Schäfer gibt verzweifelt auf

Wölfe reißen gesamte Schafherde in Schwanewede – Hobby-Schäfer gibt auf

Ein Wolfsrudel hat in Schwanewede eine ganze Schafherde gerissen und einen Hobby-Schäfer in tiefe Verzweiflung gestürzt. Der Angriff, bereits der zweite innerhalb von drei Wochen, wirft ernste Fragen zur Zukunft der Schafzucht in der Region auf. Trotz hochgesicherter Zäune wiesen fast alle Tiere tödliche Bisswunden auf.

Der Hobby-Schäfer Karsten Bode entdeckte das Blutbad, als er nach seinen Tieren sehen wollte. Über 20 Schafe waren getötet worden, die meisten mit Bissverletzungen an der Kehle. Der Tierarzt Dr. Hinrich Horstmann musste drei schwer verletzte Tiere vor Ort einschläfern; weitere schwer verwundete Schafe dürften folgen.

Das Gehege war mit einem 1,70 Meter hohen Stahldrahtzaun gesichert, der 60 Zentimeter tief in der Erde verankert und mit Stacheldraht versehen war. Zudem führte er 10.000 Volt Spannung – doch die Wölfe drangen trotzdem ein. Bode und seine Frau brachten die letzten drei überlebenden Schafe sowie die verletzten Tiere in einen Stall in Sicherheit.

Bode alarmierte sofort die Behörden, doch es dauerte Stunden, bis jemand reagierte. Eine Entschädigung wurde verweigert, weil der Zaun nicht vollständig den offiziellen Vorschriften entsprach. In der Nähe lagernde Camper bemerkten von dem Angriff nichts, was Ängste vor möglichen Begegnungen mit dem Wolfsrudel schürt.

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Der Vorfall zwingt Bode und seine Frau nun, die Zucht ihrer besonderen, unter Schutz stehenden Schafrasse aufzugeben. Ohne finanzielle Unterstützung und angesichts wiederholter Angriffe sehen sie keine Möglichkeit mehr, weiterzumachen. Die Zukunft der Schafhaltung in der Region steht damit zunehmend infrage.

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