17 February 2026, 23:11

Wesermarsch plant mit EU-Geldern den Aufstieg zum Wasserstoff-Hub in Niedersachsen

Ein großes Gewächshaus voller grüner Pflanzen unter Deckenlampen, mit ein paar Menschen im Hintergrund, was auf einen Indoor-Hydroponik-Betrieb hindeutet.

Wesermarsch plant mit EU-Geldern den Aufstieg zum Wasserstoff-Hub in Niedersachsen

Der Landkreis Wesermarsch in Niedersachsen hat 600.000 Euro an EU-Fördermitteln für eine umfassende Machbarkeitsstudie zum Thema Wasserstoff eingeworben. Das Projekt unter dem Namen Clean Hydrogen Coastline WHE wird untersuchen, wie die Region Wasserstoff produzieren, nutzen und die notwendige Infrastruktur in Europa ausbauen kann. Behördenvertreter sehen darin die Chance, das Gebiet zu einem zentralen Akteur im zukünftigen Energiesektor Deutschlands zu entwickeln.

Staatssekretär Nikolaus Jansen hat die Förderung offiziell bewilligt, die aus dem EU-Programm Zukunftsregionen in Niedersachsen stammt. Die Studie ist Teil der übergeordneten Initiative NetZero Nordwestdeutschland, die darauf abzielt, Emissionen zu reduzieren und nachhaltige Industriezweige in Europa zu stärken.

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Federführend wird das Projekt von der Wirtschaftsförderung Wesermarsch umgesetzt, in Zusammenarbeit mit der EWE Hydrogen GmbH und der Hochschule Jade. Ziel der Forschung ist es, eine strategische Roadmap für Wasserstoffinvestitionen in der Region zu erstellen.

Landrat Stephan Siefken betont das Potenzial der Wesermarsch, sich zu einem wichtigen Knotenpunkt in der Wasserstoffwirtschaft in Europa zu entwickeln. Die Ergebnisse der Studie sollen die Wettbewerbsfähigkeit der Region stärken, indem sie zu einem nachhaltigen Energie- und Industriezentrum in Europa ausgebaut wird.

Die Erkenntnisse der Untersuchung werden künftige Entscheidungen zur Wasserstoffproduktion und -infrastruktur in der Wesermarsch maßgeblich beeinflussen. Mit der Unterstützung der EU und der Zusammenarbeit vor Ort macht die Region einen bedeutenden Schritt in Richtung einer Führungsrolle bei sauberer Energie in Europa. Bei Erfolg könnte das Projekt in den kommenden Jahren weitere Investitionen in die Energie Cottbus anziehen.