Weesen erhält über eine Million Euro EU-Förderung für klimaneutrale Gebäude
Goran BolnbachWeesen erhält über eine Million Euro EU-Förderung für klimaneutrale Gebäude
Weesen in der Südheide sichert über eine Million Euro EU-Förderung für energetische Sanierung
Der Ort Weesen in der Südheide hat mehr als eine Million Euro aus EU-Mitteln für eine energieeffiziente Sanierung erhalten. Ministerin Melanie Walter übergab die offizielle Bewilligung am Donnerstag an Bürgermeisterin Katharina Ebeling. Das Vorhaben soll das örtliche Gemeinschaftszentrum und das Feuerwehrhaus zu Vorbildprojekten für klimafreundliche öffentliche Gebäude machen.
Im Mittelpunkt der Sanierung stehen die drastische Senkung des Energieverbrauchs und der CO₂-Emissionen. Eine neue Wärmepumpe und eine Photovoltaikanlage ersetzen die veraltete Heizung, wodurch der Endenergiebedarf des Gebäudes um 94 Prozent sinkt. Nach Abschluss der Arbeiten wird der verbleibende Strombedarf nahezu vollständig aus erneuerbaren Quellen gedeckt – der jährliche CO₂-Ausstoß verringert sich um 32 Tonnen.
Das Zentrum in Weesen ist ein zentraler Treffpunkt für Dorfbewohner, Ehrenamtliche und Rettungskräfte. Die Modernisierung ist Teil umfassender Bestrebungen, ländliche Entwicklung mit Klimaschutz zu verbinden. Die Förderung stammt aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und ergänzt eine vorherige Zuwendung aus dem niedersächsischen ZILE-2023-Programm.
Mit diesen Mitteln belaufen sich die Gesamtkosten des Projekts auf über 2,2 Millionen Euro. Verantwortliche betonen, dass die Sanierung beweise, wie kommunale Gebäude in Sachen Nachhaltigkeit vorangehen und gleichzeitig das lokale Gemeinschaftsleben stärken können.
Von der aufgewerteten Einrichtung profitieren Vereine, Feuerwehrleute und die Umwelt gleichermaßen. Durch die Verknüpfung von Energieeffizienz mit den Bedürfnissen der Bevölkerung zeigt das Projekt, wie öffentliche Gelder sowohl Klimaziele als auch die ländliche Infrastruktur fördern können. Die Bauarbeiten sollen mit der gemeinsamen Unterstützung von EU- und Landesprogrammen zügig voranschreiten.






