28 June 2026, 02:27

Warum wir eine Obergrenze für Meinungen brauchen – und wer sie kontrollieren soll

Stille ist Gold: Klaus Eckel hat eine Meinung

Warum wir eine Obergrenze für Meinungen brauchen – und wer sie kontrollieren soll

Überall gibt es Meinungen – und ihr Strom reißt nicht ab. Der Autor hat die vergangene Woche damit verbracht, von ihnen umgeben zu sein: in Talkshows, in Online-Foren, überall.

Die Welt scheint endlos Meinungen zu produzieren. Talkshows, Podcasts und Foren liefern sie ohne Pause nach. Selbst die Zurückhaltung, persönliche Ansichten für sich zu behalten, wirkt mittlerweile ungewöhnlich.

Angesichts dieser Flut schlägt der Autor vor, eine tägliche Obergrenze einzuführen: drei Meinungen pro Person. Wer mehr äußern möchte, bräuchte eine Sondergenehmigung – vielleicht von einer Rebhuhnfamilie. Scherzhaft mutmaßt er auch, das Mittelmeer könnte Urlauber eines Tages nach ihrem Verhalten sortieren.

Der Autor gesteht, die Wirksamkeit von achtsamem Atmen anzuzweifeln. Und er spekuliert, dass Menschen die Natur als Trost suchen, weil sie schweigt. Doch dann malt er sich aus, wie selbst die Natur unerbittlich Meinungen über die Menschen bilden würde.

Der Strom der Meinungen fließt ungebremst weiter. Die spielerischen Vorschläge des Autors unterstreichen, wie allgegenwärtig Standpunkte im modernen Leben sind. Die Natur bleibt – vorerst – einer der wenigen Orte ohne sie.

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