21 April 2026, 10:31

Warum der Karsamstag trotz religiöser Bedeutung kein Feiertag ist

Altmodische Osterpostkarte mit zwei Kindern in einem Ei mit zwei Hasen, begleitet von Text, der einen fröhlichen Ostergrüß wünscht.

Warum der Karsamstag trotz religiöser Bedeutung kein Feiertag ist

Karsamstag – ein Tag mit religiöser Bedeutung, aber kein gesetzlicher Feiertag

Der Karsamstag, der Tag vor Ostersonntag, ist von großer religiöser Bedeutung, doch für die meisten Arbeitnehmer bedeutet er keinen freien Tag. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gilt er in der Regel als normaler Arbeitstag. Das Datum verschiebt sich jedes Jahr, da es sich nach den Regeln des christlichen Osterkalenders richtet.

Theologisch wird der Tag als Karsamstag bezeichnet, manche nennen ihn auch Ostersamstag. Er markiert das Ende der Fastenzeit und dient in der christlichen Tradition als Zeit der stillen Besinnung. Trotz seiner Bedeutung ist er in Deutschland, Österreich und der Schweiz kein gesetzlicher Feiertag.

In Deutschland können einzelne Bundesländer zwar zu einer zurückhaltenderen Atmosphäre an diesem Tag aufrufen, doch das führt nicht zu zusätzlichen freien Tagen. Arbeitnehmer müssen ihrer Arbeit nachgehen, sofern sie eingeteilt sind, und es gibt keinen Anspruch auf Sonderzahlungen. Schulen, Kitas und Behörden haben je nach lokalen Regelungen meist geöffnet.

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Da sich das Osterdatum jährlich ändert, verschiebt sich auch der Karsamstag. 2026 fällt er auf den 4. April, Ostersonntag folgt am 5. April. Wer an diesem Tag frei haben möchte, muss dies individuell mit dem Arbeitgeber klären – einen automatischen Anspruch gibt es nicht.

Für die meisten Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bleibt der Karsamstag ein ganz normaler Werktag. Zwar hat er eine religiöse Bedeutung, doch weder besteht ein gesetzlicher Anspruch auf freigestellte Zeit noch auf Zusatzvergütung. Regionale Bräuche können zwar die Gestaltung des Tages beeinflussen, doch im Alltag gelten die üblichen Arbeits- und Schulzeiten.

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