Warnstreiks legen Nahverkehr in Hannover und Göttingen lahm – was Pendler jetzt wissen müssen
Antoinette HettnerWarnstreiks legen Nahverkehr in Hannover und Göttingen lahm – was Pendler jetzt wissen müssen
Warnstreiks im ÖPNV: Hannover und Göttingen diese Woche betroffen
Beschäftigte im öffentlichen Nahverkehr in Hannover und Göttingen werden in dieser Woche zu Warnstreiks aufrufen. Die von der Gewerkschaft ver.di organisierte Aktion folgt auf festgefahrene Tarifverhandlungen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bus- und Straßenbahnbetriebe werden an zwei Tagen in beiden Städten die Arbeit niederlegen.
In Göttingen beginnen die Streiks bereits in den frühen Morgenstunden. Ab 4:30 Uhr werden am 19. und 20. Mai Streikposten vor den Betrieben der Göttinger Verkehrsbetriebe und von RegioBus aufgestellt. Für den Vormittag des 19. Mai ist zudem eine Kundgebung um 9:30 Uhr in Göttingen geplant.
In Hannover beteiligen sich die Beschäftigten der Üstra am 20. und 21. Mai an den Arbeitsniederlegungen. Eine Demonstration ist dort für den 20. Mai um 10:30 Uhr angesetzt, gefolgt von einer Versammlung am Betriebshof Glocksee am 21. Mai.
Stefanie Weiß, stellvertretende Landesbezirksleiterin von ver.di in Niedersachsen-Bremen, kritisierte die Arbeitgeber scharf, weil diese keine Zugeständnisse machen wollten. Mit den Streiks wolle die Gewerkschaft vor den weiteren Verhandlungen Druck für bessere Löhne aufbauen.
Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 1. Juni terminiert. Bis dahin müssen Fahrgäste in beiden Städten mit Einschränkungen im Bus- und Straßenbahnverkehr rechnen. Die Streiks werden den Nahverkehr für tausende Pendler in der Region beeinträchtigen.






