04 May 2026, 18:38

VW verschiebt Fusion der sächsischen Tochter um bis zu zwei Jahre

Ein großes Automobilwerk mit mehreren Autos auf der Fertigungsstraße, Metallstrukturen an den Seiten, einer Wand im Hintergrund und an der Decke angebrachten Leuchten, wahrscheinlich eine Volkswagen-Anlage in Deutschland.

VW verschiebt Fusion der sächsischen Tochter um bis zu zwei Jahre

Volkswagen hat die Integration seiner sächsischen Tochtergesellschaft um bis zu zwei Jahre verschoben. Der Schritt folgt anhaltenden technischen Herausforderungen, insbesondere bei den IT-Systemen. Eine endgültige Entscheidung über die Verzögerung soll auf der Aufsichtsratssitzung am Montag fallen.

Die Fusion war erstmals 2021 angekündigt und ursprünglich für Anfang 2027 geplant worden. Nun deuten interne Quellen darauf hin, dass sich der Zeitplan aufgrund von Problemen bei der Einführung eines SAP-Systems verschoben hat. Diese Schwierigkeiten kommen zu den bestehenden Belastungen im Werk Zwickau hinzu, wo Produktionskürzungen und die Verlegung von Modellen die Abläufe bereits stark beansprucht haben.

Die Verzögerung wird sich nicht auf die Löhne der 10.000 Mitarbeiter der sächsischen Einheit auswirken. Ihre Tarifverträge wurden zu Jahresbeginn an die Standards von Volkswagen AG am Standort Wolfsburg angeglichen. Trotz der Verschiebung bestätigte das Unternehmen, dass für die Belegschaft keine finanziellen Nachteile zu erwarten seien.

Das Werk Zwickau bleibt unter strenger Kostenkontrolle, während die Fusion weitere Rückschläge erlebt. Der Aufsichtsrat von Volkswagen wird die Lage am Montag bewerten. Die Entscheidung wird die nächsten Schritte für die verzögerte Integration festlegen.

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