06 March 2026, 06:31

VDIK eröffnet neues Büro am Gendarmenmarkt für politische Verkehrsdiskussionen

Das Reichstagsgebäude in Berlin, Deutschland, ein großes Gebäude mit zahlreichen Fenstern, umgeben von Straßenlaternen, Fahrzeugen, Menschen und Bäumen unter einem bewölkten Himmel.

VDIK eröffnet neues Büro am Gendarmenmarkt für politische Verkehrsdiskussionen

Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) hat ein neues Büro im historischen Gendarmenmarkt in Berlin eröffnet. Die Räumlichkeiten wurden offiziell von Christian Hirte, Parlamentarischem Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, gemeinsam mit VDIK-Präsidentin Imelda Labbé eingeweiht. Mit dem Umzug will der Verband seine Rolle in politischen und öffentlichen Diskussionen stärken.

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Die neuen Räume sollen politische Diskussionen, Ausschusssitzungen und Presseveranstaltungen beherbergen. Labbé betonte die Bedeutung eines geschlossenen Auftretens der internationalen Hersteller bei zentralen europäischen Politikvorhaben. Zudem forderte sie schnellere Fortschritte beim Ausbau der Ladeinfrastruktur und niedrigere Stromkosten, um die Verbreitung von Elektrofahrzeugen zu fördern.

Bei der Eröffnung sprach sich Hirte gegen pauschale Flottenquoten aus, wie sie im Entwurf des Industrial Accelerator Act (IAA) der Europäischen Kommission vorgesehen sind. Stattdessen plädierte er für Klimaschutzmaßnahmen, die wirtschaftliche Realitäten berücksichtigen und in Abstimmung mit den Automobilherstellern umgesetzt werden. Das neue Büro soll dem VDIK eine stärkere Stimme bei der Gestaltung zukünftiger Verkehrspolitik verleihen.

Labbé verwies darauf, dass der Verband in politischen Kreisen an Einfluss gewinne. Das erweiterte Büro werde als zentrale Anlaufstelle für den Austausch mit Abgeordneten, Industriepartnern und Medien dienen.

Das Berliner Büro markiert einen wichtigen Schritt für das Engagement des VDIK gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Es bietet einen festen Rahmen für Diskussionen zu Verkehr, Nachhaltigkeit und Branchenregulierung. Der Verband plant, die Plattform zu nutzen, um die Interessen internationaler Hersteller in Deutschlands sich wandelnder Automobilbranche zu vertreten.

Quelle