05 June 2026, 18:26

Vater schlägt Alarm: Blockierte Zebrastreifen gefährden Schulkinder in Mainz

Verkehrschaos in Mainz führt zu gefährlichen Situationen für Kinder

Vater schlägt Alarm: Blockierte Zebrastreifen gefährden Schulkinder in Mainz

Ein Vater aus Mainz hat auf gefährliche Verkehrsverhältnisse in der Nähe der Eisgrub-Grundschule aufmerksam gemacht. Christian Voigt, der jeden Morgen Kinder aus dem Stadtteil Lauterenviertel zur Schule begleitet, berichtet, dass Autos und Busse regelmäßig Fußgängerüberwege blockieren. Trotz seiner Warnungen wurden von den lokalen Behörden bisher keine Maßnahmen ergriffen.

Voigt hat die Stadtverwaltung und Mainz Mobil mehrmals auf das Problem hingewiesen. In seinen Schilderungen beschreibt er, wie Fahrzeuge – darunter auch Stadtbusse – während der Stoßzeiten häufig auf Zebrastreifen halten. Der zähfließende Verkehr und die Staus zwingen die Kinder dazu, sich zwischen parkenden Autos hindurchzuschlängeln, was die Unfallgefahr erhöht.

Die Polizei hat das Problem nach einer Ortsbegehung bestätigt. Sie bestätigte, dass Fußgänger, insbesondere Kinder, sich zwischen stehenden Fahrzeugen hindurchdrängen müssen, wenn die Überwege blockiert sind. Beamte wiesen zudem darauf hin, dass Autofahrer beim Rückwärtsfahren kleine Schüler möglicherweise nicht sehen, die hinter den Fahrzeugen vorbeigehen. Zwar gibt es routinemäßige Streifen und allgemeine Verkehrskontrollen, doch spezifische Maßnahmen zur Beseitigung der akuten Gefahr wurden bisher nicht eingeleitet.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Situation wird durch anhaltende Straßensperrungen und Baustellen in der Innenstadt zusätzlich verschärft. Diese Umleitungen lenken mehr Verkehr in die Nähe der Schule, was die morgendliche Chaosphase noch verstärkt. Trotz der Risiken blieben Voigts Appelle an die Behörden bisher ohne Reaktion.

Die Lage bleibt unverändert: Kinder müssen weiterhin verstopfte Gehwege überqueren, um auf belebte Straßen zu gelangen. Die Polizeistreifen laufen wie gewohnt weiter, doch gezielte Lösungen wurden nicht umgesetzt. Ohne Veränderungen besteht die Gefahr für junge Fußgänger auf dem Schulweg weiter fort.

Quelle