29 March 2026, 02:35

Uniper und Wolfenbüttel setzen auf Windstrom aus Niedersachsen

Plakat mit Windmühlenbildern und Text, das den Wachstum der sauberen Energie- und Offshore-Windindustrie in Amerika seit der Amtseinführung von Präsident Biden zeigt.

Uniper und Wolfenbüttel setzen auf Windstrom aus Niedersachsen

Uniper schließt langfristigen Stromabnahmevertrag mit Stadtwerke Wolfenbüttel

Uniper hat mit dem kommunalen Versorger Stadtwerke Wolfenbüttel einen langfristigen Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement, PPA) unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht vor, dass Strom aus einem Onshore-Windpark in Niedersachsen direkt an den regionalen Energieanbieter geliefert wird. Damit setzt Uniper einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltiger Energieerzeugung.

Gleichzeitig zeigt der breitere Finanzmarkt zunehmenden Druck. Die Renditen deutscher Staatsanleihen haben ein 15-Jahres-Hoch erreicht, und die Ölpreise bleiben deutlich erhöht.

Der Vertrag umfasst die vollständige Stromproduktion eines Windparks in Niedersachsen, der aus sechs Turbinen besteht und jährlich etwa 9 Gigawattstunden Strom erzeugt. Stadtwerke Wolfenbüttel erhält den Strom direkt und stärkt so seine erneuerbaren Energiequellen.

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Die Uniper-Aktie hat seit Januar um etwa 14,9 % zugelegt. Am Freitag schloss das Papier bei 38,60 Euro – unter dem 52-Wochen-Hoch von 46,75 Euro. Der Relative-Stärke-Index (RSI) des Unternehmens liegt derzeit bei 53,8, was auf eine stabile Marktentwicklung hindeutet.

Der Abschluss des Vertrags erfolgt zu einer Zeit, in der der Wettbewerb im Erneuerbare-Energien-Sektor immer härter wird. Höhere Ölpreise und steigende Anleiherenditen erhöhen die Komplexität auf dem Energiemarkt. Unipers Umstrukturierung hin zu nachhaltiger Stromerzeugung spiegelt diese veränderten Rahmenbedingungen wider.

Der PPA sichert Stadtwerke Wolfenbüttel eine stetige Versorgung mit Windenergie. Für Uniper festigt die Vereinbarung den Wandel zu saubereren Energiequellen. Die Aktienperformance des Unternehmens und die Markttrends deuten auf anhaltende Anpassungen in der Energiewirtschaft hin.

Quelle