24 March 2026, 01:16

Strack-Zimmermann will FDP-Vorsitz nach Wahldebakel übernehmen

Altes 19. Jahrhundert Europa-Karte, die politische Teilung zeigt, auf Papier gedruckt mit Text oben und unten.

Strack-Zimmermann will FDP-Vorsitz nach Wahldebakel übernehmen

Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat ihre Kandidatur für den Vorsitz der deutschen FDP angekündigt. Der Schritt erfolgt nach schweren Verlusten der Partei bei den jüngsten Landtagswahlen. Sie kritisierte die aktuelle Führung und skizzierte ihre Vision für eine stärkere liberale Zukunft.

Am 23. März 2026 erklärte Strack-Zimmermann, sie habe kein Vertrauen mehr in den amtierenden Co-Vorsitzenden Christian Dürr. Dies folgte auf deutliche Niederlagen der FDP in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Eine vollständige Abstimmung über die Parteispitze ist nun für den 30. und 31. Mai 2026 angesetzt.

Sie warf einigen potenziellen Bewerbern vor, persönliche Ambitionen über die Erholung der Partei zu stellen. In ihrer Stellungnahme schloss sie diejenigen aus, die die Wahl für interne Machtkämpfe nutzen wollten. Stattdessen betonte sie die Notwendigkeit von Einheit und einer zukunftsorientierten Führung.

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Medienberichte über ihre Kandidatur waren bereits am Montagnachmittag aufgetaucht. Trotz ihrer anspruchsvollen Rolle als Vorsitzende des Sicherheits- und Verteidigungsausschusses des Europäischen Parlaments bestätigte sie ihre Bereitschaft, die Co-Führung zu übernehmen. Sie erklärte, sie stehe dem Amt offen gegenüber, falls die Parteimitglieder sie unterstützen.

Strack-Zimmermanns Bewerbung zielt darauf ab, die FDP nach den jüngsten Rückschlägen neu auszurichten. Die Führungswahl Ende Mai wird entscheiden, ob sie die Position übernimmt. Ihre Kandidatur signalisiert einen Aufbruch zu neuer Geschlossenheit innerhalb der Partei.

Quelle