Sportpark Illoshöhe wird mit Millionenförderung modernisiert und fit für die Zukunft gemacht
Birte SchülerSportpark Illoshöhe wird mit Millionenförderung modernisiert und fit für die Zukunft gemacht
Sportpark Illoshöhe: Historische Stätte vor großer Modernisierung
Der Sportpark Illoshöhe, eine traditionsreiche Anlage in der Region, steht vor umfassenden Sanierungsarbeiten. Im Mittelpunkt der Aufwertung stehen das Hauptspielfeld und die Laufbahn, um die Trainingsbedingungen für Athletinnen und Athleten zu verbessern. Die Finanzierung erfolgt über ein Bundesprogramm zur Förderung sozialer Infrastruktur in ganz Deutschland.
Die Sportstätte wurde noch vor dem Zweiten Weltkrieg errichtet und entwickelte sich später zu einem zentralen Ort für Vereins- und Schulsport. 1981 ersetzte man die bis dahin genutzte Aschelaufbahn durch eine moderne Kunststoffoberfläche. Drei Jahre später fügte der VfL ein eigenes Funktionsgebäude auf dem Gelände hinzu.
Über die Jahrzehnte hinweg war der Sportpark Illoshöhe Schauplatz bedeutender Veranstaltungen – darunter das Niedersächsische Landesturnfest, Leichtathletik-Meisterschaften und sogar ein Besuch von Papst Johannes Paul II. Nun erhält die Anlage im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ (SJK) weitere Verbesserungen.
Die SJK-Initiative hat bereits über 750 Sportstättenprojekte bundesweit gefördert, wobei bis 2021 insgesamt 1,54 Milliarden Euro bereitgestellt wurden. Seit 2022 wird das Programm über den Klimaschutz- und Transformationsfonds finanziert und legt den Fokus auf energieeffiziente Modernisierungen sowie Anpassungen an den Klimawandel. Wie Wolfgang Beckermann, Erster Stadtrat, betonte, werden die Sanierungsarbeiten die Trainingsqualität steigern, ohne den besonderen Charakter des Parks zu beeinträchtigen.
Die Bauarbeiten beginnen auf dem Hauptspielfeld, bevor die Laufbahn instand gesetzt wird. Ziel der Maßnahmen ist es, bessere Trainingsmöglichkeiten für lokale Sportlerinnen und Sportler zu schaffen. Das Projekt steht exemplarisch für die bundesweiten Bestrebungen, die Sportinfrastruktur zu modernisieren und gleichzeitig Nachhaltigkeitsstandards zu erfüllen.






