17 June 2026, 18:42

Spontanes Gebet nach dem 7:1 – wenn Fußballer gemeinsam beten

Spontaneous World Cup Prayer Stands Apart From Football Activism

Spontanes Gebet nach dem 7:1 – wenn Fußballer gemeinsam beten

Ein spontaner christlicher Gebetskreis mit Spielern aus Deutschland und Curaçao hat weltweit Aufmerksamkeit erregt. Der bewegende Moment ereignete sich nach dem 7:1-Sieg der deutschen Mannschaft gegen Curaçao in einem jüngsten Spiel. Spieler beider Teams versammelten sich auf dem Platz, um gemeinsam zu beten.

Die deutschen Abwehrspieler Felix Nmecha und Jonathan Tah schlossen sich ihren Gegnern aus Curaçao im Kreis an. Nmecha bezeichnete die Geste später als Zeichen der Dankbarkeit und Einheit unter christlichen Fußballern. Er fügte hinzu, dass die Beteiligten glauben, Jesus werde durch den Fußball verherrlicht.

Das Gebet war freiwillig und unvorbereitet – weder ein Verband, eine Sportbehörde noch ein Sponsor stand dahinter. Es unterschied sich damit von anderen prominenten Symbolhandlungen im Fußball, wie dem Kniefall für die Black-Lives-Matter-Bewegung oder Kampagnen für LGBT-Rechte.

Die Szene hat unter Fans Diskussionen ausgelöst. Manche sehen darin einen persönlichen Ausdruck des Glaubens, andere verweisen auf die zunehmende Sichtbarkeit kultureller und politischer Botschaften im Sport. Der Gebetskreis selbst bleibt ein schlichtes, uninszeniertes Moment gemeinsamer Überzeugung auf dem Platz.

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