SPD nominiert Alexandra Wend als Bezirksbürgermeisterin in Berlin-Mitte
Goran BolnbachSPD nominiert Alexandra Wend als Bezirksbürgermeisterin in Berlin-Mitte
Berlin bereitet sich auf die Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen am 26. September vor. Die SPD in Mitte hat Alexandra Wend als Kandidatin für das Amt der Bezirksbürgermeisterin nominiert. Unterdessen zog eine Bewerberin in Pankow ihre Kandidatur nach Vorwürfen wegen angeblicher Krankschreibungen zurück.
Alexandra Wend, derzeit Leiterin der Abteilung Gleichstellungspolitik in der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit und Wirtschaft, sicherte sich die SPD-Nominierung in Mitte. Die örtliche Parteiführung unterstützte sie mit 28 Ja-Stimmen bei nur einer Gegenstimme. Ihre offizielle Nominierung wird auf einer Bezirksdelegiertenkonferenz im Mai bestätigt werden.
Wend hatte sich zuvor als SPD-Direktkandidatin für die Bundestagswahl 2025 in Pankow beworben. Zudem ist sie stellvertretende Vorsitzende der SPD Pankow.
In einer separaten Entwicklung zog Uta Francisco dos Santos ihre Bewerbung um das Amt der Bezirksbürgermeisterin und den Einzug in die Bezirksverordnetenversammlung in Pankow zurück. Medienberichten zufolge hatte sie Wahlkampf betrieben, während sie offiziell krankgeschrieben war. Der Rückzug erfolgte nach öffentlicher Kritik an den Vorwürfen.
Wends Nominierung stärkt den SPD-Wahlkampf in Mitte im Vorfeld der Septemberwahl. Der Rückzug von Francisco dos Santos eröffnet anderen Bewerbern in Pankow neue Chancen. Beide Entwicklungen fallen in eine Phase, in der sich Berlin auf die wichtigen Kommunal- und Landtagswahlen vorbereitet.






