Serengeti-Park verklagt Logistiker wegen Airbus-Transport-Chaos auf Millionen
Goran BolnbachSerengeti-Park verklagt Logistiker wegen Airbus-Transport-Chaos auf Millionen
Serengeti-Park in Hodenhagen verklagt Logistikunternehmen wegen verzögertem Airbus-Transport
Der Serengeti-Park in Hodenhagen hat rechtliche Schritte gegen ein Logistikunternehmen eingeleitet, das für Verzögerungen beim Transport eines Airbus verantwortlich sein soll. Der Park wirft dem Unternehmen vor, eine fehlerhafte Machbarkeitsstudie erstellt zu haben, die zu jahrelangen Rückschlägen führte. Nun fordert er 2,4 Millionen Euro Schadensersatz für die entstandenen Mehrkosten.
Im Mittelpunkt des Streits steht ein alter Airbus A320 mit dem Namen "Kurt Schumacher", den der Park zu einem Restaurant mit 200 Plätzen umbauen wollte. Parksbesitzer Fabrizio Sepe räumte ein, er hätte das ausgemusterte Flugzeug nicht gekauft, wenn ihm das volle Ausmaß der bevorstehenden Herausforderungen bekannt gewesen wäre.
Der Park behauptet, das Logistikunternehmen habe verschwiegen, dass für den Transport drei geschützte Landschaftsgebiete durchquert werden müssten, wofür Sondergenehmigungen erforderlich gewesen wären. Diese Unterlassung habe laut Klage zu einer vierjährigen Verzögerung beim Umzug des Flugzeugs geführt. Das Logistikunternehmen weist die Vorwürfe zurück und argumentiert, seine Studie habe lediglich die technische Machbarkeit geprüft, nicht jedoch regulatorische Hürden berücksichtigt.
Trotz des Rechtsstreits hält der Park an seinen Plänen für das Airbus-Restaurant fest. Die Arbeiten am Projekt werden fortgesetzt, während auf das Urteil im Verfahren gewartet wird.
Die Klage unterstreicht die finanzielle Belastung, die durch die langwierige Verzögerung entstanden ist. Der Serengeti-Park fordert nun 2,4 Millionen Euro, um die unerwarteten Kosten zu decken. Ein Gericht muss nun entscheiden, ob das Logistikunternehmen für das Versäumnis haftbar gemacht werden kann.






