Schnelle Radwege zwischen Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel konkretisieren sich
Birte SchülerSchnelle Radwege zwischen Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel konkretisieren sich
Die Pläne für eine schnelle Radverkehrsverbindung zwischen Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel nehmen Gestalt an. Das Projekt soll Radfahren und E-Bike-Nutzung für viele Strecken so schnell machen wie das Autofahren. Seit Anfang 2025 arbeiten die lokalen Behörden gemeinsam mit Anwohnern an der Ausgestaltung der Route.
In der ersten Bürgerbeteiligung im Frühjahr 2025 wurden über 300 Vorschläge und Anmerkungen von Bewohnern gesammelt. Diese Hinweise halfen, erste Routenvarianten unter Berücksichtigung von Umwelt- und Verkehrsbedingungen zu ermitteln. Seit Herbst 2025 prüft ein Planungsbüro die Entwürfe, mit Fokus auf die Abschnitte zwischen Europaplatz und der Autobahn A 39, darunter die Stadtteile Gartenstadt, Melverode, Rüningen, Leiferde und Stöckheim.
Ein Workshop für Anwohner findet am Dienstag, dem 23. Juni, um 18:00 Uhr in der Raabeschule (Gymnasium) in Stöckheim statt. Ziel ist die Auswahl einer bevorzugten Route, die anschließend in politischen Gremien weiter beraten wird. Die Strecken sind so konzipiert, dass sie Verzögerungen durch Ampeln, enge Wege, schlechte Oberflächen oder steile Steigungen vermeiden.
Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel entwickeln das Projekt gemeinsam mit dem Regionalverband Großraum Braunschweig. Die schnellen Radverbindungen sollen den Umstieg vom Auto fördern und zur Reduzierung der CO₂-Emissionen beitragen. Die ausgewählte Route wird den politischen Gremien zur Genehmigung vorgelegt. Weitere Informationen finden Bürger auf der Website des Regionalverbands Großraum Braunschweig. Das Vorhaben markiert einen Schritt hin zu schnelleren und zuverlässigeren Radverbindungen in der Region.






