Salzgitter setzt auf neue Blitzer an gefährlicher Kreuzung für mehr Verkehrssicherheit
Antoinette HettnerSalzgitter setzt auf neue Blitzer an gefährlicher Kreuzung für mehr Verkehrssicherheit
In Salzgitter sollen an einer besonders gefährlichen Kreuzung zwei neue Verkehrsüberwachungskameras installiert werden. Die Anlagen werden an der Ludwig-Erhard-Straße und der Peiner Straße sowohl Rotlichtverstöße als auch Geschwindigkeitsüberschreitungen erfassen. Die Stadt reagiert damit auf eine Zunahme riskanter Verkehrsverhalten und will die Sicherheit erhöhen.
An der Kreuzung im Stadtteil Engelnstedt kam es zwischen 2022 und 2024 zu sieben Unfällen, die auf Rotlichtverstöße zurückgingen. Behörden stuften die Stelle als einen der gefährlichsten Punkte der Region ein. Die geplanten Kameras werden die Ausfallstraßen aus der Stadt Richtung Lengede entlang der Peiner Straße überwachen.
Die neuen Systeme bestehen aus stationären Rotlichtüberwachungsanlagen mit integrierter Geschwindigkeitsmessung. Die Gesamtkosten belaufen sich voraussichtlich auf 220.000 Euro, die aus dem städtischen Programm "Sicher & Sauber 2.0" finanziert werden.
Laut Schätzungen der Behörden werden die Kameras jährlich etwa 50.000 Euro durch Bußgelder einbringen. Öffentlich zugängliche Aufzeichnungen, wie viele Rotlichtverstöße es an dieser Kreuzung in den letzten Jahren gab, liegen jedoch nicht vor. Exakte Zahlen wären nur über interne Daten der örtlichen Polizei oder Verkehrsbehörde erhältlich, die bisher nicht veröffentlicht wurden.
Die Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Initiative zur Reduzierung von Rotlichtverstößen in ganz Salzgitter. Sobald die Finanzierung gesichert ist, soll mit der Installation begonnen werden. Die Stadt erwartet, dass die Anlagen nicht nur die Unfallzahlen senken, sondern durch die Bußgeldeinnahmen auch zusätzliche Mittel generieren.






