Salzgitter plant barrierefreie Rampe für den Hundepark am See
Ein neuer Vorschlag könnte den Hundepark in Salzgitter für alle zugänglich machen. Derzeit ist das 1.000 Quadratmeter große Gelände am Westufer des Salzgitter Sees für Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwagen und Menschen mit Gehhilfen nicht nutzbar. Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen und Die Partei hat nun Pläne für eine 55 Meter lange Rampe vorgelegt, um das Problem zu lösen.
Der bestehende Hundepark liegt auf unebenem Gelände, was Menschen mit eingeschränkter Mobilität den Zugang erschwert. Die geplante Rampe würde diese Barriere beseitigen und mehr Anwohnern die Nutzung des Areals ermöglichen. Die Kosten für das Projekt werden auf etwa 70.000 Euro geschätzt.
Die Initiatoren des Vorschlags argumentieren, dass öffentliche Räume für alle offen sein sollten. Ihr Antrag wird in der kommenden Woche in den zuständigen Ausschüssen beraten. Bei einer Genehmigung wäre die Rampe ein Schritt hin zu mehr Inklusion in den Freizeitbereichen der Stadt.
Der Hundepark am Salzgitter See ist ein beliebter Treffpunkt für Tierbesitzer, doch die aktuelle Gestaltung schließt einige Besucher aus. Die Rampe würde sicherstellen, dass Familien, ältere Mitbürger und Menschen mit Behinderungen das Gelände künftig ohne Hindernisse nutzen können.
Die Entscheidung über den Bau der Rampe fällt nach den Ausschussberatungen. Falls realisiert, würde sie erstmals einen barrierefreien Zugang zum Park schaffen. Das Ergebnis wird zeigen, ob die Stadt das 70.000-Euro-Projekt finanziert.






