19 April 2026, 10:29

Roboter-Küchenhersteller sammelt 1,67 Mio. Euro – doch die Krise bleibt

Ein Reinigungsroboter wischt den Boden eines Einkaufszentrums, umgeben von Topfpflanzen, Stühlen, Blumenbouquets, Glastüren, Texttafeln und anderen Gegenständen.

Roboter-Küchenhersteller sammelt 1,67 Mio. Euro – doch die Krise bleibt

Ein Hersteller robotergestützter Küchen hat durch eine Mini-Anleihe 1,67 Millionen Euro eingesammelt, um die Produktion auszuweiten. Mit den Mitteln soll eine Pipeline von 8.000 Einheiten in Verkäufe umgewandelt werden – doch das Unternehmen steht vor finanziellen Herausforderungen. Der Aktienkurs ist in diesem Jahr um über 53 Prozent eingebrochen und liegt derzeit bei 5,58 Euro.

Das Unternehmen strukturiert seine Finanzierung um, um die Verkäufe aus einem behaupteten Auftragsbestand von 1,6 Milliarden Euro zu beschleunigen. Die Produktionskapazitäten für Tausende Einheiten sind bereits über den Auftragsfertiger Celestica verfügbar. Dennoch zeigen die Prognosen für 2025 ein betriebliches Defizit von 15 Millionen Euro bei lediglich 250.000 Euro Umsatz.

Das Unternehmen hat zudem einen Liefervertrag über bis zu 25 Einheiten mit dem ukrainischen Militär abgeschlossen. Gleichzeitig testet die Bundeswehr seine autonomen Kochsysteme für die Truppenverpflegung. Um kommerzielle Käufer zu gewinnen, ermöglicht eine Leasing-Partnerschaft mit MMV Leasing Gastronomiebetrieben nun, den KI-gesteuerten Roboter CA-1 zu mieten.

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Für die kommenden Jahre prognostiziert das Unternehmen einen Umsatz zwischen 44 und 55 Millionen Euro bis 2026. Dies folgt auf eine Phase starker Kursverluste und anhaltender Bemühungen, die große Auftragspipeline in tatsächliche Bestellungen umzuwandeln.

Mit der neuen Finanzierung will das Unternehmen die Produktion hochfahren und den Auftragsstau abbauen. Die Geschäfte mit den Streitkräften in Deutschland und der Ukraine sorgen für frühe Markteinführung, während Leasingoptionen kommerzielle Küchen ansprechen. Die aktuellen Prognosen zeigen jedoch weiterhin erhebliche Verluste, bevor ein nennenswertes Umsatzwachstum einsetzt.

Quelle