09 June 2026, 22:33

Rhein-Vertiefung bei Rheinfelden spaltet Behörden, Firmen und Anwohner

Rheinfelden 20plus: Ab dem 1. Juli werden Einwände und Umweltfragen in Grenzach-Wyhlen diskutiert

Rhein-Vertiefung bei Rheinfelden spaltet Behörden, Firmen und Anwohner

Pläne zur Vertiefung der Rheinsohle bei Rheinfelden sorgen für Diskussionen

Ein Vorhaben zur Vertiefung eines Abschnitts des Rheins bei Rheinfelden hat unter lokalen Behörden, Unternehmen und Anwohnern eine Debatte ausgelöst. Das von der naturenergie hochrhein AG geleitete Projekt zielt darauf ab, die Stromerzeugung am Wasserkraftwerk Rheinfelden zu steigern. Öffentliche Anhörungen zur Planung sind für Anfang Juli 2026 vorgesehen – ob sie stattfinden, hängt jedoch von der Zustimmung der direkt Betroffenen ab.

Im Rahmen der Initiative „Rheinfelden 20plus“ soll der Flussgrund oberhalb und unterhalb der Kraftwerksanlage vertieft werden. Falls genehmigt, würden an zwei separaten Stellen etwa 35.000 Kubikmeter Fels abgetragen. Die Bauarbeiten würden voraussichtlich rund zweieinhalb Jahre dauern, wobei das Aushubmaterial über zwei temporäre Anlegestellen am deutschen Ufer per Lkw abtransportiert würde.

Die Anhörungen sind für Mittwoch, den 1. Juli, und Donnerstag, den 2. Juli 2026, jeweils ab 10 Uhr im Haus der Begegnung in Grenzach-Wyhlen angesetzt. Dabei werden Stellungnahmen und Einwände von Gemeinden, Firmen und Privatpersonen geprüft. Zudem werden die ökologischen Auswirkungen auf den Oberrhein sowie vorgeschlagene Ausgleichsmaßnahmen für mögliche Schäden eingehend untersucht.

Lokale Gruppen im Landkreis Lörrach äußern Bedenken hinsichtlich der Folgen des Projekts für die Wasserwege und das umliegende Gebiet. Das Ergebnis der Anhörungen wird entscheiden, ob die Vertiefung umgesetzt wird – und wenn ja, unter welchen Auflagen. Ob die Verhandlungen öffentlich zugänglich sind, liegt in der Hand der direkt am Verfahren Beteiligten.

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Die Diskussionen werden die Zukunft der Rheinsohle bei Rheinfelden prägen und bestimmen, wie die Leistung des Wasserkraftwerks gesteigert werden kann. Die Ergebnisse dürften sowohl die Energieerzeugung als auch den Umweltschutz in der Region nachhaltig beeinflussen.

Quelle